Eberhard Franz vom Wirtschaftsministerium informiert sich über Egra

Leuchtturmprojekt des Heidekreises

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Frank Leverenz, Eberhard Franz und Dieter Moll (v.l.) sind vom Projekt Egra begeistert.

Rethem - „Ihre Bereitschaft und die Ihres Ministeriums, uns mit einer hohen Geldsumme unter die Arme zu greifen, sichert die Zielsetzung und damit den Projekterfolg“, bedankte sich Dieter Moll, einer von drei Geschäftsführern der Egra Verwaltungs GmbH, bei Eberhard Franz. Der Vertreter des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr informierte sich gestern über den Energie- und Gewerbepark Rethem (Egra).

Eigentlich hatte sich Wirtschaftsminister Olaf Lies angekündigt. „Da ein großes niedersächsisches Unternehmen in Schwierigkeiten steckt, ist seine Anwesenheit in Hannover erforderlich“, erklärte Franz. Er sicherte den Anwesenden zu, dass der Wirtschaftsminister seinen Termin nachhole und in naher Zukunft nach Rethem komme, um sich persönlich ein Bild von dem Projekt zu machen. „Was Sie auf die Beine gestellt haben, ist einfach unglaublich. Das haben Sie toll gemacht“, sagte Franz. Das Projekt gehöre in den Zuständigkeitsbereich seines Fachreferates, sodass er und seine Mitarbeiter es begleitet hätten. Es sei schön, es live zu sehen. Bisher habe er es schließlich nur auf Papier kennen gelernt. „Die knapp 800000 Euro haben Sie gut angelegt, darauf können Sie stolz sein“, betonte Franz. Das Ministerium habe noch den einen oder anderen Euro übrig. Es sei also möglich, über Anschlussprojekte zu reden.

Bürgermeister Frank Leverenz sparte ebenfalls nicht mit Lob. „Die auf 20 Personen angewachsene Gesellschaft hat etwas auf die Beine gestellt, das anfangs unmöglich erschien.“ Schließlich sei die Ausgangslage zu Projektbeginn denkbar schlecht gewesen. Er spielte damit auf die Asbestverunreinigungen, die mangelnde Oberflächenentwässerung und den schlechten Gebäudezustand an. Doch das habe sich alles innerhalb kürzester Zeit deutlich verbessert. „Ohne die ehrenamtlichen Initiativen würden wir hier heute nicht stehen. Man kann viel erreichen, wenn Bürger unterstützt von Politik und Verwaltung ehrenamtlich die Ärmel hochkrempeln“, sagte Leverenz. Er betitelte Egra als .

Über die Entstehung und Entwicklung des Gewerbeparks referierte Moll. Als sich der Arbeitskreis Stadtbild in Rethem der Wirtschaftsförderung angenommen habe, seien Ankauf, Verwaltung und Verwertung von Gewerbegebieten, insbesondere des ehemaligen Toschi-Grundstücks an der Hainholzstraße, die erklärten Ziele gewesen. Das sei die Geburtsstunde von Egra gewesen. Das Unternehmen strebe eine nachhaltige Nutzung und die Ansiedlung von arbeitsintensivem Gewerbe an. Egra sei somit ein signifikanter Entwicklungs- und Wirtschaftsfaktor für Rethem. „Grundsätzlich ist das Unternehmen bereit, weitere Projekte im Interesse unserer Gemeinde umzusetzen und zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen“, sagte Moll. Er wies unter anderem auf die Sanierung und Vermarktung des Ratskellers hin.

Besonders angetan war Moll vom Engagement des Ministers Lies. „Er hat versucht, nachzukommen. Stand dann aber leider im Stau.“

as

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