Montag startet Umzug zurück ins Rethemer Rathaus

Die Verwaltung kann einpacken

Blick auf einen Flur mit Malereimern und Folie.
+
Bürgerfreundlich, weil einsehbar: die Büros im Eingangsbereich des Rathauses.

Rethem – Auf der Zielgeraden, endlich: „Die Bauarbeiten im Inneren des Rathauses sind nahezu abgeschlossen“, teilt Samtgemeindebürgermeister Cort-Brün Voige in seiner „Bürgerinformation Nr. 9“ zum Sachstand der Sanierung mit.

Umzug zurück an die Lange Straße

Die Mitarbeiter von Stadt- und Samtgemeindeverwaltung können also buchstäblich einpacken. Der Umzug von der provisorischen Unterkunft im Bösselweg zurück an die Lange Straße steht unmittelbar bevor. Eineinhalb Jahre, nachdem das historische Gebäude für die umfangreichen Maßnahmen geräumt worden war.

Keine unangenehmen Überraschungen

Unangenehme Überraschungen seien auch in der Endphase der Sanierung ausgeblieben, berichtet der Samtgemeindebürgermeister weiter. „Der ursprüngliche Kostenrahmen wird nahezu eingehalten“, so Voige.

2019 sei der Umfang der Sanierung mit 2,204 Millionen Euro beziffert worden. „Derzeit gehen wir gemäß der vorliegenden Rechnungen und der vergebenen Aufträge von Gesamtkosten aus, die rund 17 000 Euro darüber liegen“, berichtet der Samtgemeindebürgermeister. Davon abzuziehen seien Einnahmen von rund 90 000 Euro, die aus Zuschüssen für energetische Maßnahmen sowie zu einem kleinen Teil aus privaten Spenden für die Sanierung an die Samtgemeinde fließen.

Barrierefrei: Das Rathaus verfügt nun auch über rollstuhlgerechte Sanitäranlagen.

Noch letzte Arbeiten

Im Außenbereich fehlen noch Malerarbeiten am Sockel, an der Fassade und den Dachüberständen. Aktuell werden um das Rathaus herum erforderliche Arbeiten zur Anpassung der Pflasterflächen ausgeführt. Die Beete sollen nach Abschluss der Malerarbeiten bepflanzt werden, voraussichtlich Ende Mai. In dieser Woche wird das sanierte Rathaus vom Brandschützer des Landkreises abgenommen.

Umzugsunternehmen kommt am 26. und 27. April

Die Ergänzung der Einrichtung (Büromöbel) wurde bereits geliefert, die Küchenzeile wird bis Ende dieser Woche eingebaut. Das Umzugsunternehmen ist für den 26. und 27. April bestellt. Soweit der Stadt der Dinge.

Bereits vor dem Auszug der Verwaltung war der Bereich für Sozialangelegenheiten – aus Platzgründen – ausgelagert worden. Wer Arbeitslosengeld, die Grundsicherung, Wohngeld oder Sozialhilfe beantragen will, den führt der Weg zurzeit in das Von Behrsche Haus auf dem Gelände des Burghofes.

Das alte Fachwerkgebäude, einst als Jugendtreff genutzt, eigne sich allerdings nicht für die Büronutzung, so Cort-Brün Voige auf Nachfrage. Für vertrauliche Gespräche, wie sie gerade in diesem Bereich erforderlich seien, fehle es an einem Raum. Ohnehin erschwerten die Akustik, der Hall, jede Unterhaltung im Von Behrschen Haus. Und es biete nur Platz für zwei Mitarbeiter. Eine weitere Kollegin sitze daher in einem provisorischen Büro, das obendrein als Sozialraum diene.

Bereich für Sozialangelegenheiten bleibt im Bösselweg

Das dreiköpfige Team würde aber nicht mit der übrigen Verwaltung zurück ins Rathaus ziehen, so Voige. Für sie gehe es – zeitlich versetzt – an den Bösselweg.

„Ich hatte vor der Sanierung 440 Quadratmeter, ich habe jetzt 440 Quadratmeter“, erklärt er, dass das Rathaus auch nach der Modernisierung nicht über genügend Platz für alle Abteilungen verfüge. Das sei allen Beteiligten von Anfang an bekannt gewesen.

„Wir geben die Containeranlage und die Wohnung oben auf“, so der Samtgemeindedirektor weiter. In Abstimmung mit der Politik werde die Verwaltung das Erdgeschoss des Gebäudes am Bösselweg aber weiter anmieten. Das mache im Vergleich zur bisherigen Nutzung des Von Behrschen Hauses „finanziell für uns keinen großen Unterschied“, erklärt er.

Die technische Infrastruktur in den Büros am Bösselweg könne weiter genutzt werden; es sei genügend Raum vorhanden für einen weiteren vollwertigen Arbeitsplatz, und den könne dann auch der oder die zweite Auszubildende der Verwaltung nutzen, nennt Voige die Vorteile dieser Lösung.

Verwaltung vom 26. bis 28. April nicht erreichbar

Die Mitarbeiter des Rathauses ziehen in der Woche vom 26. bis 30. April wieder in die Lange Straße 4. Aufgrund des Umzuge s wird die Verwaltung von Montag, 26. April, bis Mittwoch, 28. April, voraussichtlich weder telefonisch noch per E-Mail erreichbar sein. An den darauffolgenden Tagen ist die Verwaltung nur eingeschränkt erreichbar. Die Verwaltung bittet um Verständnis und darum, für diese Woche nur unaufschiebbare Termine zu vereinbaren. Ab dem 3. Mai können wieder wie gewohnt Termine uneingeschränkt vereinbart werden.  kp

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Massive Raketenangriffe: Israel antwortet mit Luftschlag

Massive Raketenangriffe: Israel antwortet mit Luftschlag

Die beliebtesten Kuchenklassiker und Tortenträume

Die beliebtesten Kuchenklassiker und Tortenträume

Bayern feiern Titel mit Gala - Lewandowski-Tore 37, 38, 39

Bayern feiern Titel mit Gala - Lewandowski-Tore 37, 38, 39

Meistgelesene Artikel

„Lass uns vorsichtig fahren“

„Lass uns vorsichtig fahren“

„Lass uns vorsichtig fahren“
„Gib uns deine Drogen, sonst steche ich dich ab“

„Gib uns deine Drogen, sonst steche ich dich ab“

„Gib uns deine Drogen, sonst steche ich dich ab“
Erixx: Rolli-Fahrerin bleibt erneut stehen

Erixx: Rolli-Fahrerin bleibt erneut stehen

Erixx: Rolli-Fahrerin bleibt erneut stehen
Heidekreis: Zwei Impfstrecken geschlossen

Heidekreis: Zwei Impfstrecken geschlossen

Heidekreis: Zwei Impfstrecken geschlossen

Kommentare