Damenabteilung des Schützenvereins von Alten- und Kirchwahlingen

Eine sehr agile Gruppe besteht 40 Jahre

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Die Schützendamen beim Start ihres Jubiläums-Luftballons

Altenwahlingen - Einstimmig beschloss der Vorstand des Schützenvereins von Alten- und Kirchwahlingen auf seiner Sitzung am 26. November 1975 in Altenwahlingen, weibliche Mitglieder aufzunehmen.

Als anlässlich der Jahreshauptversammlung am 16. Januar 1976 der Beschluss in Kraft trat, meldeten sich gleich 15 Schützenschwestern, die den Männern zeigen wollten, wie man ins Schwarze trifft. Gleichzeitig wurden acht Jugendliche aufgenommen – bis dahin hatte es keine Jugendabteilung gegeben. In Altenwahlingen ging es steil bergauf.

Da lag es nicht fern, dass als Motivation für weitere Frauen beschlossen wurde, eine Winterkönigin auszuschießen. Das geschah nur wenige Tage später, am 1. Februar, zum ersten Mal. Auch zwei Damenschießsportleiterinnen wurden umgehend gewählt – Gerda Pruss-Jastremski und Ulrike Kosian.

Die Königsscheiben wurden nicht am Haus angenagelt, sondern im Schießstand aufgehängt. Geehrt wurde die Königin beim Winterball.

In den 90er-Jahren gab es einen großen Zulauf von Frauen, die im Bereich Rethemer Fähre wohnten. Der Bereich zählte nun offiziell zu Kirchwahlingen und die Mitgliedschaft im Verein war möglich geworden.

1977 wurde mit Helga Precht erstmals eine Damenleiterin gewählt. Sie übte das Amt 20 Jahre lang aus. Ihr folgten bis heute Dorothee Rohde, Tina Bollmann und Heike Bösenberg.

Erwähnenswert ist, dass von 1976 bis 2007, also 31 Jahre lang, Gerda Pruss-Jastremski als Schießsportleiterin fungierte.

Immer noch bilden die Damen eine agile Gruppe im Verein und zeigen sich manchmal aktiver als ihre Schützenbrüder.

Bei der Jahreshauptversammlung wurde eine Luftpost mit dem Hinweis auf das Jubiläum per Ballon gestartet – verbunden mit einer Bitte um Rückmeldung, falls der Ballon gefunden wird.

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