Bundesverdienstkreuz für Hans-Heinrich Wussow / Zahlreiche Glückwünsche

Engagiert und bescheiden

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Das Bundesverdienstkreuz am Bande wurde Hans-Heinrich Wussow von Landrat Manfred Ostermann ans Revers geheftet.

Landkreis - Kreis-Schützenpräsident Hans-Heinrich Wussow wurde mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Der einhellige Tenor der Festredner und Gratulanten bei der Ordensverleihung im Vorbrücker Schützenhaus, allen voran Landrat Manfred Ostermann: „Wenn es einer verdient, dann ,Heini‘ Wussow.“

Der Präsident des Kreisschützenverbandes im südlichen Heidekreis habe sich um das Schützenwesen insgesamt, aber ganz besonders um die Jugendarbeit im Schützenwesen große Verdienste erworben. Das Landesjugendzeltlager in Bad Fallingbostel an der Heidmarkhalle gäbe es ohne den Geehrten längst nicht mehr, waren sich die Festredner einig.

Welche Wertschätzung Fritz-Otto-Gerd-Hans-Heinrich Wussow, den meisten Bürgern im Landkreis nur als „Heini“ bekannt, genießt, zeigte sich bei der kleinen Feierstunde zur Ordensverleihung durch die große Zahl von illustren Gästen. Viele Weggefährten aus dem Schützenwesen, bis hin zum Präsidenten des NSSV (Niedersächsischer Sport-Schützen-Verband), Axel Rott, die Bundestagabgeordneten Reinhard Grindel und Lars Klingbeil, die Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper, sowie Familie und Freunde, waren zugegen, als Landrat Manfred Ostermann im Auftrage des Bundespräsidenten die Ehrung vornahm.

Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Band geht auf eine Initiative von vor zwei Jahren durch den SPD-Bundestagabgeordneten Lars Klingbeil zurück. Klingbeil betonte in seiner Ansprache, dass es für ihn schon etwas Besonderes sei, bei dieser Ehrung dabei zu sein. Bei der großen Leistung von Wussow, so Klingbeil, sei es nur logisch, konsequent und absolut berechtigt, ihn mit dem Orden auszuzeichnen. Alle denkbaren und möglichen Auszeichnungen im Schützenwesen, so betonte NSSV-Präsident Rott, habe Wussow schon. Außerdem hat Wussow im Jahre 2003 bereits die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

Der Geehrte sei ein absolutes Vorbild, berichtete neben der Landtagsabgeordneten Pieper auch Wussows Stellvertreter im Kreisverband, Uwe Albers. Es mache den Kreisverband stolz, einen Mann, der das „personifizierte Schützenwesen“ darstelle, einen Menschen wie „Heini“, in den eigenen Reihen zu haben. Besonders durch seine über 40-jährige Tätigkeit in der Leitung des Landesjugendzeltlagers und mit seinem Einsatz für den Erhalt der Heidmarkhalle habe er sich unschätzbare Dienste erworben. „Wenn man im Zeltlager erlebt hat“, so fasste es Klingbeil zusammen, „wie Heini mit den Jugendlichen umgeht, dann weiß man, wie wertvoll seine Arbeit für die Schützenjugend ist.“

Wussow selbst gab sich, wie immer, bescheiden. In seinen Dankesworten meinte er, bei der Rettung der Heidmarkhalle hätten viele Hände geholfen. Er selbst habe seine Arbeit für das Schützenwesen, aber besonders für die Jugend immer aus vollem Herzen gemacht. Wussow dankte besonders seiner Frau Gitta und seinen Kindern, die ihm stets hilfreich zur Seite gestanden hätten. Und an die Gäste richtete er die „Drohung“, dass auch weiterhin mit ihm zu rechnen sei.

hf

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