Frist bis Ende Februar 

Brandruine: Landkreis macht Druck

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Das Gebäude wurde ein Raub der Flammen. Seit der Neujahrsnacht 2016/17 ist die Brandruine ein Ärgernis, nicht nur für die Nachbarn in der Hainholzstraße.

Rethem - Beim Thema Brandruine an der Ecke Hainholzstraße/Käsebeutel in Rethem macht der Landkreis jetzt Druck. Der Kreis habe die Beseitigung angeordnet und dazu eine Frist bis Ende Februar gesetzt, berichtete Stadtdirektor Cort-Brün Voige auf der Sitzung des Stadtrates am Donnerstagabend im Burghof.

Mauern und Schutt befinden sich seit dem Jahreswechsel 2016/17 in diesem Bereich, ohne dass sich etwas zur Beseitigung getan hätte. Voige: „Sollte der Eigentümer die Beseitigung der Brandruine bis zum gesetzten Termin nicht durchführen, wird ein Zwangsgeld festgesetzt. Wird auch dieses nicht fruchten, wird geprüft, ob die Ersatzvornahme angeordnet wird.“ In diesem Fall würden die Überreste auf behördliche Anordnung auf Kosten des Eigentümers entfernt werden. Verwaltungschef Voige warnte aber vor zu viel Hoffnung auf eine schnelle Lösung: „Bis zur Beseitigung kann noch einige Zeit vergehen.“

Weitere Themen im Bericht des Stadtdirektors waren die „Wohlendörper Schüün“ und der Stand der Breitbanderschließung. Der Nutzungsvertrag für die „Schüün“ zwischen der Eigentümerin und dem Verein WoDoHo sei vom Verein zum 31. Dezember 2018 gekündigt worden. Eine öffentliche Nutzung des Gebäudes sei daher nicht mehr möglich. Als Kündigungsgrund seien nicht überbrückbare Differenzen zwischen dem Verein und der Eigentümerfamilie angegeben worden. Voige: „Aus Sicht der Verwaltung wird bedauert, dass dieses Gebäude zukünftig nicht mehr für die Dorfgemeinschaft zur Verfügung steht.“

Zur Breitbanderschließung: Die ersten Bereiche in der Kernstadt seien bereits versorgt oder würden in diesem Monat freigeschaltet. Voige: „Für die übrigen Orte liegen die zeitlichen Planungen der Firma Bungalski vor. Im Sommer ist die Freigabe für Wohlendorf vorgesehen, für den Spätsommer von Stöcken. Den Abschluss wird bis zum Jahresende Rethem-Moor bilden.“ Es handele sich hier, so Voige, um realistische Planungen. Gleichwohl könnten diese Termine nicht garantiert werden, da in einem solchen Umsetzungsprozess immer wieder Unwägbarkeiten auftreten könnten.

Für einige Außen- und Einzellagen sei es allerdings noch nicht möglich, konkrete Aussagen zu treffen. Es handele sich um die Bereiche „In der Heide“ und „Heidkamp“. Bei diesen noch unversorgten Haushalten werde gemeinsam mit dem Landkreis an einer Lösung gearbeitet.

Schließlich ging es im Bericht des Stadtdirektors um Ergebnisse der Einsätze des Geschwindigkeitsmessgeräts, das bis zum 20. Januar für vier Wochen an der Langen Straße in Höhe des Hauses Nr. 89 gestanden hatte. Gemessen wurden die aus Richtung Eystrup kommenden Gefährte. In diesem Zeitraum seien im Schnitt täglich 1 056 Fahrzeuge gezählt worden. Voige: „Die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 51 km/h. Nur 3,5 Prozent aller Fahrzeuge fuhren schneller als 70 km/h. Mehr als 80 Prozent aller Fahrzeuge waren langsamer als 60 km/h. Das ist für die Einwohner ein gutes Ergebnis.“  

fra

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