Gut besuchter Rethemer Weihnachtsmarkt mit abwechslungsreichem Angebot

Winter-Eis und Glühwein

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Marcel (r.) und Klaus Pohlmann an ihrem „süßen“ Stand.

Rethem - Knackig kalt war es am Wochenende auf dem Weihnachtsmarkt in Rethem. Und endlich einmal hatten diejenigen, die immer stöhnen, dass es für Glühwein ja viel zu warm ist, nichts zu meckern. Im Gegenteil. Heiße Becher ließen sich hervorragend zum Händewärmen verwenden. Und davon machten die Besucher regen Gebrauch. Die stimmungsvoll dekorierten und beleuchteten Holzhütten sorgten für das passende weihnachtliche Ambiente.

Lucas (r.) und Larissa beim Kekshäuschen-Basteln.

Weinbrand-Trüffel, Bruch-Schokolade und Winter-Eis von Marcel Pohlmann, der Rethemer Kalender 2015 und farbenfrohe Hundehalsbänder fanden ihre Käufer ebenso wie die Anbieter der Heißgetränke, von Erbsensuppe, Schmalzkuchen und mehr. Im Lührschen Haus gab es zudem türkische Spezialitäten in süß oder herzhaft. Auf jeden Fall bot sich immer wieder die Gelegenheit, mit dem einen oder anderen Bekannten zu klönen.

Zum ersten Mal und nur am Sonnabend mit dabei war Ho Wakan oder „Spirit Voice“. Rainer Behrens ist Indianer. „Es ist kein Hobby, sondern eine Lebenseinstellung“, erklärte er den Besuchern, die an seiner Hütte stehen blieben. „Die Menschen haben die Chance, mich kennen zu lernen. Bei Interesse zeige er bei anderer Gelegenheit gerne, wie Halsschmuck oder Kräuterbeutel hergestellt werden oder wie man mit Pfeil und Bogen schießt.

Ebenfalls ein Weihnachtsmarkt-Neuling war Marcel Pohlmann, der von seiner Familie unterstützt wurde. Er hatte die Idee gehabt, allerhand hübsch verziertes Naschwerk anzubieten – mit Erfolg, wie er nicht ohne Stolz sagte.

Abgesagt hatte die von vielen erwartete Glasbläserin Gina Meyer. Bei dem Wind sei die Gasflamme nicht zu steuern gewesen, ließ sie mitteilen.

Musikgruppen sorgten auf der Bühne für weihnachtliche Stimmung. Als der St. Marien Gospel-Train loslegte, wippten bald nicht nur die Sänger, sondern auch die Zuhörer im Takt mit. Hier erklangen Titel wie „Rudolph“, „In der Weihnachtsbäckerei“ oder „Let‘s Sing a Song of Christmas“.

Eröffnet wurde die Veranstaltung vom stellvertretenden Bürgermeister Peter Rabe. Er ging auf die lange Tradition des Rethemer Weihnachtsmarktes ein. Bereits seit der Verleihung der Stadtrechte habe es einen gegeben – erst an der Kirche und später auf dem Amtshauptmann-Jordan-Platz. „Aber hier ist es vom Ambiente noch schöner.“ Er dankte ausdrücklich den Ehrenamtlichen, ohne deren Engagement ein solcher Markt nicht möglich sei.

Weihnachtsmarkt in Rethem

Im Burghof gab es ein kleines Foto-Studio für Kinderbilder und diverse Stände mit Dekorativem und Nützlichem. So fanden sich Salzkristallleuchten ebenso wie selbst genähte Kissen, Schmuck, Kerzen, Holzarbeiten und bemaltes Porzellan, Kränze und Strickwaren. Und nicht wenige Besucher fanden hier noch ein Weihnachtsgeschenk.

sal

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