Bis zum 24. September

Für eine bessere Nahversorgung: Bürgerbefragung in der Samtgemeinde

Darstellung der in der AG diskutierten Modelle. - Grafik: AG

Rethem - Die Arbeitsgruppe Versorgen in der Dorfregion von Bierde bis Wittlohe hat einen Infobrief und eine Bürgerbefragung zur Situation der Nahversorgung und zu den Wünschen der Bürger vorbereitet. Dieser einseitige Fragebogen wird flächendeckend an alle Haushalte in den acht Orten Bierde, Böhme Altenwahlingen, Kirchwahlingen, Groß Häuslingen, Klein Häuslingen, Otersen und Wittlohe verteilt. Das teilt Samtgemeindebürgermeister Cort-Brün Voige mit.

Alle Einwohner in den acht Dörfern werden um die Beantwortung der Fragen bis Montag, 24. September, gebeten. Das ganze sei schnell erledigt und meist durch Ankreuzen möglich. Die Bögen können im Rathaus in Rethem, bei den Bürgermeistern Gert Jastresmki in Altenwahlingen und Dr. Kathrin Wrobel in Groß Häuslingen oder bei den Ortsvorstehern in Otersen und Wittlohe abgegeben werden. Es ist auch ein Versand per Post an Günter Lühning, Otersen, möglich.

„Ich halte dieses Thema für sehr wichtig. Es ist eines unserer Kernthemen in der Dorfregion, bei dem es sich lohnt, gemeinsam nach guten Lösungen zu suchen. Für die kommenden Planungen benötigen wir ein aussagekräftiges Ergebnis mit einem möglichst hohen Rücklauf“, sagt Voige. Er bittet darum, nicht nur an dieser Bürgerbefragung teilzunehmen, sondern auch im persönlichen Umfeld dafür zu werben.

„Für viele der rund 2 400 Einwohner in den Dörfern zwischen Bierde und Wittlohe ist die Nahversorgung mit Lebensmitteln nicht befriedigend. Zu Fuß oder per Fahrrad zum Einkaufen? Fehlanzeige.“ Im Rahmen einer zukunftsweisenden Entwicklung in der Dorfregion entlang der L 159 engagiert sich die Themen-AG „Versorgung“ für Verbesserungen – und startet jetzt die Bürgerbefragung, um die Einwohner an den weiteren Planungen zu beteiligen.

In mehreren Sitzungen hat die AG erste Ideen für konkrete Verbesserungen diskutiert. Dabei wurden folgende Möglichkeiten entwickelt: a) ein regionaler, virtueller Marktplatz auf einer Internet-Plattform, b) die Vernetzung des Dorfladens, der sechs Hofläden und weiterer Anbieter, c) Modell 1 „Die Menschen zum selbst bestimmten Einkaufen bringen“, d) Modell 2 „Bestellte Ware zu den Menschen an die Haustür bringen“.

Die Unterlagen sind auf der Website www.otersen.de als PDF-Datei abzurufen.

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