Beschränkte Lagernutzung, kein Müll oder Recycling zulässig / An Grün gedacht

Planung für Toschi-Gelände

+
Der Vorentwurf des Bebauungsplans „Gewerbegebiet Hainholzstraße“ wurde dem Ausschuss am Mittwochabend im Burghof vorgestellt.

Rethem - Die Planung für das ehemalige Toschi-Gelände an der Rethemer Hainholzstraße hat Fahrt aufgenommen. Diplom-Ingenieur Dirk Ausmeier stellte den Mitgliedern des Bau- und Umweltausschusses der Stadt am Mittwochabend den Vorentwurf des Bebauungsplans „Gewerbegebiet Hainholzstraße“ vor.

Zu den wichtigen Regelungen, die im Plan festgehalten werden sollen, gehört zum Beispiel die künftige Unzulässigkeit von Müll-Lagerung und Recycling auf dem Gelände. Bittere Erfahrungen aus der Vergangenheit mit dieser Nutzung sollen sich nicht wiederholen.

Allerdings soll ein kleiner Bereich auch zur Zwischenlagerung von Asbestabfällen vorgesehen werden. Planer Ausmeier: „Dies wäre auf jeden Fall aber nur eine temporäre Lösung.“ Den Planern schwebt eine Höchstdauer von drei Jahren vor. Ob das so verwirklicht werden kann, hänge allerdings davon ab, ob Landkreis und Gewerbeaufsichtsamt einverstanden seien.

Einzelheiten des Entwurfs: Es gilt, eine weitere Versiegelung des Geländes zu vermeiden, die Grünflächen an der Umrandung des Areals sollen auf jeden Fall erhalten oder erweitert werden. Dirk Ausmeier: „Wir müssen hier eine vernünftige Grünstruktur hinbekommen.“

Zur verkehrlichen Anbindung sollten die bestehenden beiden Zufahrten über die Landesstraße und den Bürgerwiesenweg erhalten bleiben, so der Planer. „An der Landesstraße wird dann vermutlich eine Linksabbiegerspur eingerichtet“, kündigte Ausmeier an. Ein Verkehrsgutachten sei bereits in Auftrag gegeben, ebenfalls ein Lärmgutachten.

Im Haushalt 2016 sind für das Toschi-Gelände Planungskosten in einer Höhe von 50000 Euro vorgesehen. Das berichtete Kämmerer Wolfgang Dehning bei der Vorstellung der einzelnen Positionen des Etats. Eine kurze Debatte gab es hier für den Bereich „Wirtschaftswege“. Überlegt wird ein Ausbau des Almhäuser Weges zwischen Anderten und Rethem. Dies sahen einige Ratsmitglieder skeptisch. Hierbei gehe es lediglich um eine Anfrage der Nachbargemeinde Heemsen, die diese Wegstrecke von Anderten aus ausbauen möchte, erläuterte Stadtdirektor Cort-Brün Voige. Nach seiner Meinung wäre eine Beteiligung Rethems zwar sinnvoll, aber „nicht unbedingt erforderlich“.

Am Ende der Sitzung gab es noch einige Mitteilungen des Verwaltungschefs. Danach sollen die Pläne des Straßenbauamtes für die Sanierung der Ortsdurchfahrt Rethem (Landesstraße 200 und Bundesstraße 209) im März vorgestellt werden. Anmerkung von Bürgermeister Frank Leverenz: „Wir sollten darauf hinwirken, dass die Sanierung nicht ausgerechnet in der Zeit des Spargelmarktes durchgeführt wird.“

fra

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

20. Etappe: Froome hat vierten Toursieg so gut wie sicher

20. Etappe: Froome hat vierten Toursieg so gut wie sicher

Gute Stimmung auf dem Campingplatz beim Deichbrand

Gute Stimmung auf dem Campingplatz beim Deichbrand

Bartels trifft gegen Ex-Club, aber Werder verliert

Bartels trifft gegen Ex-Club, aber Werder verliert

Israel nimmt nach Anschlag Bruder des Attentäters fest

Israel nimmt nach Anschlag Bruder des Attentäters fest

Meistgelesene Artikel

„Schmackhaft und gut für den Magen“

„Schmackhaft und gut für den Magen“

Der erste Alpaka-Nachwuchs in Kirchwahlingen

Der erste Alpaka-Nachwuchs in Kirchwahlingen

Lischke: „Wir müssen einfach in anderen Formaten denken“

Lischke: „Wir müssen einfach in anderen Formaten denken“

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries im Gespräch mit dem Mittelstand

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries im Gespräch mit dem Mittelstand

Kommentare