Begegnungszentrum und Rundgang um die Kirche

Dorf-AG-Treffen in Altenwahlingen

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Dr. Konrad Timm, Bürgermeister Gert Jastremski und Horst Bunke (v.l.) leiteten die Diskussion.

Altenwahlingen - Um die Jahreswende herum waren in den Dörfern entlang der L 159, von Bierde bis Wittlohe, Informationsabende veranstaltet worden. Es handelte sich um Treffen der sogenannten Dorf-AGs, die von der Planungsgruppe „Stadtlandschaft“ sowie von KoRIS (Kommunikative Stadt -und Regionalentwicklung) in Hannover begleitet wurden.

Den Teilnehmern, diverse Gruppen, Interessierte und Sprecher für öffentliche Belange, war als Hausaufgabe mit auf den Weg gegeben worden, sich zu überlegen, welche Vorhaben in Angriff genommen werden sollen. Die Vorschläge stellten sie am Montagabend in Altenwahlingen vor.

„Jetzt gilt es, Nägel mit Köpfen zu machen“, ließ Böhmes Bürgermeister Gert Jastremski verlauten, der zusammen mit Dr. Konrad Timm aus Kirchwahlingen und Horst Bunke im Feuerwehrgerätehaus die Wünsche und Vorschläge der Alten- und Kirchwahlinger Bürger vorstellte. Die Vertreter der Planungsgruppe waren aus gesundheitlichen Gründen leider verhindert. Die Versammlung befand darüber, welcher Prioritätsgrad, es gab die Stufen eins bis drei, den Vorschlägen zugeordnet werden sollte.

Für Kirchwahlingen wurde ein Rundgang um die Kirche mit Infotafel gewünscht. Der Vorschlag zur Förderung und Gestaltung des Alpakahofes war den meisten nicht konkret genug und rückte ins zweite Glied, ebenso wie die Befestigung der Zuwegung zu einem alten Backhaus.

Was Altenwahlingen betrifft, so wurde schnell deutlich, dass die oberste Priorität dem Wunsch nach einem Begegnungszentrum galt, am besten verbunden mit dem Bau eines entsprechenden Gebäudes, Schießanlage integriert. Hierdurch würde der Vorschlag, das „Schützenhäuschen“ (Schießanlage) neu zu gestalten hinfällig. Bürgermeister Jastremski: „Das ist ein ehrgeiziges, recht teures Projekt, das schwer zu realisieren sein wird.“

Kaum weniger Besucher votierten für eine Neugestaltung oder Erweiterung des Spielplatzes und damit verbunden der Schaffung eines Rastplatzes. Auch dieses Vorhaben erhielt den Prioritätsgrad eins, ebenso wie die Gestaltung des Kriegerdenkmals, die vielen am Herzen liegt. Auch dort könnte eine Sitzgruppe aufgebaut werden. Auf eine Umzäunung oder Ummauerung soll verzichtet werden. „Die Anlage lässt sich so viel leichter pflegen“, lautete das Argument.

Ein Vordach für die Friedhofskapelle, damit Besucher beim Eintragen in die Kondolenzliste nicht wie bisher im Regen stehen, wäre auch nicht schlecht. Der Vorplatz des Feuerwehrgerätehauses, aber auch die Terrasse gefallen in ihrem jetzigen Zustand nur bedingt. Die Reithalle bei Prigges sowie die gesamte Außenanlage bedürfen einer Auffrischung und zum Teil Neugestaltung. bä

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