Parkende Autos in der Hainholzstraße kritisiert

Befragung zum Schulweg

Rethem - Eine Elternbefragung zur Verbesserung der Hol- und Bringsituation vor der Einrichtung und eine Neuauflage der Schulwegpläne möchte der Schulausschuss der Samtgemeinde auf den Weg bringen. Das Thema wurde auf der Sitzung im Burghof am Dienstagabend besprochen.

Der Kreispräventionsrat hatte sich ursprünglich der Thematik Eltern-Taxi angenommen und einen Workshop angeboten, an dem Sandra Steinhoff-Schäfer, Leiterin der Rethemer Londy-Schule, und Harm-Dirk Hüppe, Allgemeiner Vertreter, teilgenommen hatten.

Steinhoff-Schäfer sagte, dass zwar in anderen Gemeinden und Städten die Belastung deutlich größer sei, dass es aber in Rethem trotzdem zu Hol- und Bringzeiten viel Verkehr gebe. „Einsicht ist mehr oder weniger gegeben“, sagte sie. „Wir versuchen, die Eltern zu informieren, wo sie parken sollen.“

Eine Elternbefragung ist nach Ansicht von Steinhoff-Schäfer sinnvoll, um die Situation zu analysieren und eventuell den Schulwegplan entsprechend zu verändern. Es geht der Verwaltung zufolge darum, festzustellen, wie hoch die Zufriedenheit mit dem derzeitigen Schulweg der Kinder ist.

Laufwege werden erhoben

Die Laufwege sollen erfragt werden, um später gemeinsame Routen festlegen zu können. Die Befragung ist für den Herbst vorgesehen. Schule und Schulträger sollen sie gemeinsam vorbereiten. Hüppe berichtete, dass geplant sei, die Befragung mit Bordmitteln durchzuführen und intern auszuwerten sowie zu bewerten. Es sei nicht vorgesehen, auf externe Planungsleistungen zurückzugreifen.

Verwaltungschef Cort-Brün Voige sagte, dass in der jüngsten Sitzung der Hauptverwaltungsbeamten im Heidekreis das Thema angesprochen worden sei. Er wollte von der Schulleiterin wissen, ob es außergewöhnliche Ausprägungen so genannter „Helikopter-Eltern“ gebe. Steinhoff-Schäfer antwortete, dass das Verhalten von Müttern und Vätern in jedem Jahr unterschiedlich sei. Der stärkste Hol- und Bringverkehr herrsche grundsätzlich bei Regen und nach der achten Stunde.

Steinhoff-Schäfer sagte, dass die Schule über zwei Schilder verfüge, die auf eine Hol- und Bringzone hinwiesen. Ziel sei es, dass die Kinder ein Stück weit gefahren würden und den Rest liefen. Grundsätzlich sei das auch ohne Schild möglich.

Frank Leverenz, CDU, kritisierte in diesem Zusammenhang die parkenden Autos im Bereich Hainholzstraße. „Das ist sehr problematisch.“ Anwohner beschwerten sich. Steinhoff-Schäfer erklärte, dass dort noch ein Radweg auf die Straße gezeichnet werde. „Grundsätzlich soll da nicht mehr geparkt werden.“ Die Lehrer habe sie darauf hingewiesen.

sal

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