Benefelder Einrichtung für Engagement und internationale Arbeit geehrt

Auszeichnung als Umweltschule

Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ wurden die Projekte präsentiert. Foto: Schule

Benefeld – Die Freie Waldorfschule Benefeld erhielt erneut die nationale und internationale Auszeichnung als Umweltschule. In einem Festakt im Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf überreichte Kultusminister Grant Hendrik Tonne diese Würdigung. Bereits seit 2008 nimmt die Freie Waldorfschule Benefeld erfolgreich an dem Projekt teil. Schwerpunkte der Teilnahme lagen diesmal in den Themenbereichen Wasser und Biodiversität, berichtet die Benefelder Einrichtung in einer Pressemitteilung.

Die besondere internationale Auszeichnung erhielt die Waldorfschule für ihre Kooperation mit Partnerschulen im Ausland. Im Rahmen des „WOW-Days“ (Waldorf One World) arbeiteten die Schüler, und sammeln so Spenden für die Partnerschulen. So unterstützt die Einrichtung seit 2014 eine Schule in Peru, damit sie für gesundes Essen sorgen kann. In Haiti leisteten die Spenden einen Beitrag zum Wiederaufbau einer vom Hurricane zerstörten Schule.

Auf dem Markt der Möglichkeiten im Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung präsentierte die Waldorfschule ihre Projekte, und konnte gleichzeitig in regen Austausch mit den anderen Umweltschulen treten.

Im Themenbereich Wasser wurde in verschiedenen Altersstufen gearbeitet. So erkundete die vierte Klasse die Bäche in der Umgebung. Vierte und fünfte Klasse untersuchten auf ihrer Klassenfahrt das Wattenmeer. Die zehnte Klasse erforschte, zusammen mit der Projektkoordinatorin Myrtis Ehrenstein, eine Woche lang auf dem Zweimastsegler Petrine die Ostsee. Alte Expeditionstraditionen aufgreifend führten die Schüler neben Vermessungsarbeiten mit dem Sextanten zur Standortbestimmung des Schiffes und Kartierung von Küstenlinien auch Wetteraufzeichnungen und Naturbeobachtungen an Land, in der Luft und im Wasser durch. Die zwölfte Klasse kümmerte sich um die Geländepflege am Schulteich.

Im Winter widmete sich der Gartenbauunterricht der Erhaltung alter Apfelsorten und leistete damit einen Beitrag zur Biodiversität. Hierfür erlernten die Schüler drei Wochen lang das Veredeln von Bäumen. Zum Abschluss durfte sich jeder Schüler drei Edelreiser aus 15 historischen Apfelsorten aussuchen, um sie zu veredeln. Nachdem die Bäume noch zwei Jahre im Schulgarten gepflegt werden, dürfen die Schüler am Ende ihrer Schulzeit ihre Bäume mitnehmen.

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