Ausstellung der Gruppe „Transobjektiv“ bis Ende Oktober im Burghof Rethem

Der Wert eines Kunstwerks

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Gerhard von Hörsten, Ina Himborn, Claudia Schmidt-Gluschak, Heinrich Frömke und Dieter Brause-Scilasko (v.l.) bei der Ausstellungseröffnung. Im Hintergrund Bilder von Claudia Schmidt-Gluschak.

Walsrode - Zahlreiche Besucher hatten sich am Sonntagnachmittag zur Vernissage der Künstlergruppe „Transobjektiv“ im Rethemer Burghof eingefunden. Und das ist kein Wunder, denn viele der Kunstschaffenden kommen aus der näheren Umgebung.

Dieter Brause-Scilasko war aus Cordingen angereist, Ina Himborn aus der Wurzelförde in Walsrode, Gerhard von Hörsten ist ebenfalls Walsroder und Syke ist ja auch nicht ganz aus der Welt. Von dort war Claudia Schmidt-Gluschak nach Rethem gekommen.

Britta Dietrich begrüßte die Künstler im Namen des Burghof-Vereins. Die Ausstellung trägt das Motto „Kunst kann auch schön sein“. „Ebenso hätte es heißen können: Kunst kann auch Spaß machen“, sagte Dietrich.

Brause-Scilasko sprach kurz für die Künstlergruppe und setzte sich mit der Frage von Kunstverständnis auseinander. „Wie bemisst sich der Wert eines Kunstwerkes?“ „Ist der Spaßfaktor ausschlaggebend oder einfach die Feststellung: Mir gefällt, was ich hier sehe?“ „Oder kann der künstlerische Wert nur in Euro oder Dollar gemessen werden?“. Hierzu trug Brause-Scilasko eine amüsante Begebenheit vor: Ein Gemälde, angeblich von einem bekannten Künstler – Sachverständige hatten die Echtheit bestätigt –, sei kürzlich für fast zweieinhalb Millionen Dollar verkauft worden. Eine Expertise hätte allerdings den Beweis erbracht, dass beim Mischen einer bestimmten Farbe ein Weiß verwendet worden war, das es zu Zeiten des Künstlers noch gar nicht gegeben habe. Es habe sich also um eine Fälschung gehandelt. Innerhalb weniger Tage sei der Wert des Bildes auf wenige 100 Dollar gesunken. „Unsere Bilder hier sind billiger zu erwerben“, flachste Brause-Scilasko.

Er stellte die einzelnen Maler und ihre Schwerpunkte kurz vor, außerdem den Gastkünstler Heinrich Frömke aus Syke. „Mit seinen Metallskulpturen läuft er uns hier ja fast den Rang ab“, war es scherzhaft zu hören. Rosemarie Verchau begleitete die Ausstellungseröffnung am Klavier

Sowohl die Künstler als auch die Gäste hoben die schöne Kulisse des Burghofes für die Veranstaltung hervor.

Die Ausstellung von Transobjektiv wird noch bis Ende Oktober weiterhin jeden Sonntag, jeweils von 14 bis 17 Uhr, geöffnet sein.

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