Ausschuss der Samtgemeinde für Bezuschussung an der Grundschule Rethem

Essenskosten für alle gleich

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Mediengruppe Kreiszeitung

Rethem - Das Essen für die Ganztagskinder in der Grund- und Oberschule Rethem wird die Eltern ab dem kommenden Schuljahr 2,50 Euro pro Portion kosten. Dafür sprach sich der Schulausschuss der Samtgemeinde am Mittwochabend einvernehmlich aus.

Die VHS Heidekreis liefert das Essen zum unveränderten Preis von 3,70 Euro pro Portion. Den Differenzbetrag für die Grundschüler soll die Samtgemeinde übernehmen, den für die Oberschüler wie bisher der Heidekreis.

Samtgemeindebürgermeister Cort-Brün Voige erläuterte, dass es den Eltern schwer vermittelbar sei, für das gleiche Essen eines Anbieters unterschiedliche Preise zu bezahlen. „Wir wünschen diese Ermäßigung.“ Das sei schon in den Haushalts-Beratungen deutlich geworden. Bei etwa 4000 Essen koste die Bezuschussung die Samtgemeinde ungefähr 5000 Euro pro Jahr.

„Da nicht zu erwarten ist, dass bei dem gleichen Leistungsumfang und der gleichen Qualität ein günstigerer Anbieter zu finden ist, wird auf ein Ausschreibungs- und Auswahlverfahren für das nächste Schuljahr verzichtet“, heißt es in der Begründung der Verwaltung für den Beschlussvorschlag.

Die Bezuschussung werde nur schwer rückgängig zu machen sein, heißt es weiter. Möglicherweise würden durch den geringeren Preis mehr Kinder zum Ganztagsangebot angemeldet, was aufgrund des Angebots sicher gewollt sei, aber zu steigenden Ausgaben für die Samtgemeinde führen könnte. „Diese eventuell entstehenden Mehrkosten sollten gerne getragen werden.“

Die Verwaltung soll darüber hinaus beauftragt werden, gemeinsam mit der Schulleitung die Abrechnungssysteme der beiden Schulen für das Mittagessen aneinander anzupassen.

„Ein Abgleich der Systeme zeigte, dass die Lösung der Oberschule einige Vorteile bietet, die auch für die Grundschule interessant wären“, so die Begründung. Die älteren Kinder und Jugendlichen benutzen derzeit einen Chip. Die Eltern überweisen im Vorfeld Geld auf ein Guthabenkonto, das mit jeder angemeldeten Essensteilnahme belastet wird. Essen kann nur, wer noch Guthaben auf dem Konto hat.

Grundschulleiterin Sandra Steinhoff-Schäfer geht nach der jüngsten Elternversammlung von einer Zustimmung für dieses Vorgehen aus. „Wir überlegen, ob die Erst- und Zweitklässler so einen Chip bekommen sollen“, sagte Steinhoff-Schäfer. Aber hier böte sich eventuell eine Kooperation mit den Oberschülern an, die dann den Kleinen bei der Bestellung der Essen helfen könnten.

Eine Umsetzung sei sicherlich nicht zu Beginn des kommenden Schuljahres möglich, sagte Voige.

Die endgültige Entscheidung wird der Samtgemeinderat in seiner Sitzung am Mittwoch, 24. Juni, um 20 Uhr, treffen.

Voige berichtete, dass der Landkreis damit begonnen habe, Eckdaten für die Schulentwicklungsplanung zusammenzustellen. Einfließen würden nicht nur die Schülerzahlen, sondern zum Beispiel auch der Bauzustand von Gebäuden. „Wir werden diesen Bereich aktiv von unserer Seite aus begleiten“, so Voige.

sal

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