Simon Eickhoff ist in der Samtgemeinde aufgewachsen

Bei Auftritten in Rethem aufgeregter als sonst

Simon Eickhoff mit seiner Oma Hermie Eickhoff. - Foto: Niemann

Rethem - Simon Eickhoff und Jan Traphan sind derzeit mit ihrem dritten Musik-Kabarett-Programm „Halleluja“ auf Tournee. Den Auftakt der Tour haben sie mit gleich zwei Auftritten im vollbesetzten Rethemer Burghof absolviert.

Als „Meister der leisen Töne“ sind „Simon & Jan“ auf vielen nationalen Bühnen unterwegs und werden mit Preisen geradezu überschüttet. Doch der steigenden Bekanntheit zum Trotz: Simon kommt immer wieder gerne zurück in die Samtgemeinde Rethem, wo er aufgewachsen ist, die Grundschule besucht hat und wo bis heute seine Eltern leben. Verbindung unterhält er außerdem zu einigen Rethemer Kulturschaffenden und damit auch zum Burghofverein, der das Duo zu dem Gastspiel animieren konnte.

„In Rethem aufzutreten ist schon etwas Besonderes. Ich bin aufgeregter als sonst“, erzählte Simon. Selbstredend, dass während des Konzerts auch Familienangehörige im Publikum saßen. Darunter seine Oma Hermie Eickhoff aus Walsrode, die ihren Enkel zum zweiten Mal live auf einer Bühne erlebte. „Ich bin sehr stolz auf Simon“, sagte die alte Dame und dass es sie nicht überrascht habe, als Simon einen künstlerischen Berufsweg eingeschlagen habe. „Unsere Familie ist sehr musikalisch, quasi von den Haarspitzen bis in die Zehen. Musik ist unser Faible schlechthin.“ Demzufolge hat Simon die musikalische Prägung sozusagen mit der Muttermilch aufgesogen.

Mit seinem kongenialen Partner, erzählt er, verstehe er sich blind. „Wir kennen uns seit 15 Jahren und wir sind auch privat befreundet, wenngleich jeder von uns natürlich seine Freiräume braucht und hat.“

In ihrer künstlerischen Zusammenarbeit ist Jan eher zuständig fürs Texteschreiben, während Simon mehr komponiert und arrangiert. Auf diese Weise haben beide voneinander gelernt und ihre Kompetenzen erweitert. Es sei sehr wichtig, von dem überzeugt zu sein, was man glaubt, am besten zu können, so Simon.

Dass sie in jüngster Vergangenheit eine Fülle an renommierten Preisen einheimsen konnten, erfüllt die Künstler mit Stolz. Simon: „Wir waren schon von den Socken, dass wir nach dem Prix Pantheon im Jahr 2014 in diesem Jahr den Deutschen Kleinkunstpreis und den Bayerischen Kabarettpreis bekommen haben.“ 

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