Publikum tanzt und klatscht

„Sixtyfive Cadillac“ spielen unplugged im Burghof

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Die Musiker von „Sixtyfive Cadillac“ heizten den Besuchern im Burghof ordentlich ein.

Rethem - Welcher Rockfan aus unserer Gegend kennt sie nicht, „Sixtyfive Cadillac“, die Rock- und Bluesbarden um Soulman Martin Connell, Vocals, und Heiko Ebeling, ebenfalls Gesang und Harp. „Wir spielen Ska, Reggae, Blues und Rock, alles in einem souligen Gewand“, stellte Ebeling die Band am Samstag im Rethemer Burghof vor.

Beim Walsroder Mittwoch hatte die Band mit ihrem wuchtigen Sound schon mehrfach für Stimmung gesorgt. Zehn Mann, das macht was her, stellte die Veranstalter in Rethem allerdings vor Herausforderungen. Das gesamte Ensemble plus Equipment auf der Bühne im Kellergewölbe des Burghofes unterzubringen und Platz für Zuhörer zu lassen, war schlicht unmöglich. Also wurde ein Kompromiss für beide Seiten gefunden. „Sixtyfive Cadillac“ spielte unplugged, die Bläser mussten ohne elekronische Unterstützung auskommen. Für die Fans gab es keine Sitzgelegenheit, was kein Manko bedeutete, denn die Rhythmen gingen schnell in die Beine und hätten die Zuhörer sowieso von den Sitzen gerissen.

Die Band legte los, wie man sie kennt. Das Publikum reagierte zunächst etwas zögerlich. „Kommt doch dichter ran“, forderte der Lead-Sänger auf. „Everybody Needs Somebody to Love“ und der Klassiker „Soulman“ waren noch „Warm-up“, doch bei „Flip, Flop and Fly“ hatten die Musiker ihr Publikum eingefangen, das jetzt begeistert mitging, die Band anfeuerte, im Rhythmus mitklatschte oder tanzte. Es hätten zwar noch ein paar Fans mehr im Burghof Platz gefunden, doch die Atmosphäre stimmte.

Wie Kulturkoordinatorin Gudrun Fischer-Santelmann mitteilte, waren alle zehn Bandmitglieder von dem Abend ebenso begeistert wie das Publikum. Es war übrigens das Abschiedskonzert des irischen Sängers Martin Connell. Für ihn wird voraussichtlich der Klein Eilstorfer Malte Kadel einsteigen, der in Rethem als Background-Sänger dabei war und eine Zugabe alleine sang. „Sixtyfive Cadillac“ würden gern schon Ende kommenden Jahres wieder im Burghof spielen – wegen der Super-Stimmung und der guten Akustik. 

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