Feuerwehr Rethem absolviert Übung

Atemschutzgeräteträger kommen ins Schwitzen

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Rethemer Feuerwehrleute unter Atemschutz am Übungshaus des THW in Dörverden.

Rethem/Dörverden - 14 Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren der Samtgemeinde Rethem übten kürzlich den Rettungseinsatz unter Atemschutz. Das schreibt Pressesprecherin Ute Oelkers.

In einem Übungshaus des Technischen Hilfswerks (THW) in der Nachbargemeinde Dörverden fanden die Brandschützer hervorragende Bedingungen vor. Das Gebäude, ein massives, dreigeschossiges, voll unterkellertes Haus, in dem ein Großteil der Fenster lichtdicht verschlossen war, wurde für die Übungen eingenebelt. Fast ohne Sicht waren die Einsatzkräfte auf Wärmebildkamera, Funk und Leinen angewiesen, um sich überhaupt im Gebäude orientieren zu können und die gestellten Aufgaben zu bewältigen.

Die Trupps arbeiteten verschiedene Szenarien, wie zum Beispiel das Retten einer Person, Kellerbrand und einen Notruf, ab. Der Einsatz zehrte an den Kräften. Das lag nicht zuletzt an der vorgeschriebenen Einsatzkleidung für Atemschutzgeräteträger, dazu Flammschutzhauben und die 17 Kilogramm schwere Atemschutzausrüstung. Dazu herrschte schwülwarmes, sommerliches Wetter, sodass die Brandschützer körperlich an ihre Grenzen kamen.

Neben den gestellten Aufgaben bewerteten die Organisatoren auch die Atemschutzüberwachung, den Funkbetrieb sowie die Zusammenarbeit der einzelnen Trupps.

In der Nachbesprechung der von Niklas Badenhop und Lars Feldmann geleiteten Übung äußerten sich die Teilnehmer trotz aller Strapazen sehr positiv über die Möglichkeit, ein solches Übungsobjekt nutzen zu können.

Wer mehr erfahren möchte über die Arbeit der Feuerwehr, ist herzlich eingeladen, sich beim Tag der offenen Tür am Sonntag, 11. Juni, auf dem Gelände des Rethemer Rettungszentrums umfangreich zu informieren.

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