Lajus legen sich für das Dorfgemeinschaftshaus Bierde ins Zeug / 72-Stunden-Aktion beginnt

„Alte Schule“ bekommt neues Aussehen

Agent Cort-Brün Voige verkündet der Landjugend Rethem die Aufgabe für die kommenden 72 Stunden. Foto: Templin

Rethem – Der Startschuss ist gefallen: Die Mitglieder der Landjugend (Lajus) Rethem starteten gestern Abend in ihre 72-Stunden-Aktion. „Steigert die Aufenthaltsqualität rund um das Dorfgemeinschaftshaus Alte Schule in Bierde“, diese Herausforderung verkündete Samtgemeindebürgermeister Cort-Brün Voige um 18 Uhr vor dem Rethemer Rathaus.

Die Dorfgemeinschaft in Bierde wünscht sich den Bau eines Geräteschuppens, der zeitgleich als Marktbude genutzt werden kann, das Anlegen eines Blumenbeetes sowie einer soliden Kompostecke. Außerdem sollen die Lajus die Fläche neben dem alten Fachwerkhaus pflastern und mit Bänken bestücken. Bei der Begrünung des Platzes mit Pflanzen, Büschen und Hecken ist der Kreativität der jungen Leute keine Grenzen gesetzt. „Ihr sollt euch selbst auf dem Platz wohlfühlen“, sagte Voige.

Die Anspannung der Mitglieder wich nach der Bekanntgabe purer Begeisterung. „Wir hatten uns eine handwerkliche Aufgabe gewünscht“, sagte Vorstandsmitglied Johanna Bruns-Hellberg auf Nachfrage. Ihre Motivation schöpfen die Mitglieder der Landjugend aus der Gemeinschaft. „Es ist schön, etwas gemeinsam zu schaffen, das hoffentlich noch in vielen Jahren anderen eine Freude macht.“

Die Zeit läuft: Zum Abschlussfest am Sonntag, um 18 Uhr, muss die Herausforderung bewältigt sein. Dass das klappt, daran zweifeln die Jugendlichen keine Sekunde. „Wir sind gut vorbereitet“, sagte Johanna. Von den insgesamt 69 Mitgliedern der Landjugend wird der größte Teil das ganze Wochenende an der Aktion beteiligt sein. Landwirte, die mit ihren Treckern Material transportieren und aufschieben können, Tischler, Maurer und andere Handwerker sind im Verein aktiv. Sie stellen neben ihrem Know-how auch diverse technische Geräte zur Verfügung. Das Versorgungsteam steht ebenfalls bereit. Die Rethemer Landfrauen kümmern sich unter anderem um das Frühstück am Samstag.

Nichtsdestotrotz sind die Jugendlichen auch auf die Hilfe und Unterstützung der Dorfgemeinschaften angewiesen. Ohne helfende Hände und Sponsoren, die der Landjugend mit Sach- und Geldspenden unter die Arme greifen, ist die Aufgabe unlösbar. Jeder Mitbürger ist herzlich eingeladen, die Aktiven tatkräftig zu unterstützen.

Die Landjugend Rethem hat Erfahrungen mit 72-Stunden-Aktionen. 2011 entstanden unter anderem ein Beachvolleyballfeld sowie ein Grillplatz in Häuslingen. 2015 lautete die Aufgabe: „Steigert die Attraktivität und Aufenthaltsqualität rund um den Minigolfplatz im Londypark.“ Die Landjugend legte einen Barfußpfad an, baute Kinderspielgeräte sowie Holztische und Bänke.  at

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