Lob von allen Seiten nach einem stürmischen Jahr

Feuerwehr Bierde zieht auf Generalversammlung positive Bilanz

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Marek Sprengel, Theresa Gärtner und Jakob Bruns-Hellberg sind die Nachfolger von Jugendwart Andreas Herzog (v.l.) an.

Bierde - Es gab Lob und Zuspruch von allen Seiten. Gerold Bergmann, stellvertretender Abschnittsleiter, dankte bei der Jahreshauptversammlung im Namen der Kreisfeuerwehr dafür, dass so viele Kameraden aus Bierde auch auf Kreisebene ihr Können und Wissen einbrächten. Gemeindebrandmeister Georg Mahler sieht die Bierder im Aufschwung und zollte ihnen ein „gut gemacht“, während Samtgemeindebürgermeister Cort-Brün Voige sich angetan zeigte von der guten Zusammenarbeit.

Die besteht auch zwischen den Böhmer und Bierder Feuerwehrkameraden, man stellte bei Wettkämpfen beispielsweise ein gemeinsames Team, führte auch zusammen Übungen durch. Böhmes Ortsbrandmeister Thomas Gärtner sah viele positive Gemeinsamkeiten. „Bei euch wird das Ehrenamt besonders hochgehalten, in dieser Hinsicht seid ihr vorbildlich“, ließ Gerd Jastremski, Böhmes Bürgermeister, verlauten.

Besonders hervorgehoben wurde das Comeback der Jugendfeuerwehr. Elf Jahre lang hat Andreas Herzog die immer kleiner werdende Truppe betreut, zuletzt bestand sie nur noch aus drei Jugendlichen. Dann wurde eine Werbekampagne gestartet: Zunächst einmal gelang es, drei junge Kameraden und Kameradinnen, Marek Sprengel aus Altenwahlingen, Theresa Gärtner aus Böhme und Jakob Bruns-Hellberg aus Bierde zu gewinnen, die nun zu dritt die Arbeit von Andreas Herzog fortsetzen wollen.

Elf Neulinge im November

Ein vielversprechender Anfang wurde bereits gemacht: Bei einer Info-Veranstaltung im November konnte man elf Neulinge gewinnen, sodass die Jugendgruppe jetzt 14 Mitglieder stark ist.

Marcel Hermanns (l.) und Volker Bostel (r.) mit den Beförderten Reinhard Bostel, Lothar Buchhop und Udo Heuer (v.l.).

Dass man in Bierde die Hände nicht in den Schoß gelegt hat, wurde auch im Jahresbericht von Ortsbrandmeister Volker Bostel deutlich. Er erwähnte ein besonders stürmisches Jahr, und das kann man wörtlich nehmen, denn die Wehr musste zu sieben Sturmeinsätzen ausrücken, dazu ins Hochwasser bei Hildesheim und zu einem Gebäudebrand in Rethem.

„Verlässlichkeit in Person“

Die Bierder nahmen an verschiedenen Übungen und Unterweisungen teil, fuhren zweimal zur Übungsstrecke nach Soltau, setzten sich mit dem Digitalfunk auseinander, führten eine Alarmübung mit den Wehren längs der L 159 durch. 16 Männer absolvierten einen Erste-Hilfe-Kurs, man führte eine Einsatzübung am offenen Gewässer durch, sicherte den Laternenumzug zum Abschluss der Holztage, nahm an einer Kreisbereitschaftsübung in Hermannsburg teil, bei der ein Waldbrand simuliert wurde.

Die Wehr freut sich über fünf Neuzugänge; jetzt sind es 28 Männer und 5 Frauen. Für einige von ihnen standen Beförderungen an: Lothar Buchhop darf sich nun Feuerwehrmann nennen. Udo Heuer und Reinhard Bostel fielen in der Vergangenheit durch ihre überdurchschnittliche Dienstbeteiligung auf – „Sie sind die Verlässlichkeit in Person“ – und wurden zu Ersten Hauptfeuerwehrmännern befördert.

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