Buntes Programm

Mindestens 2. 900 Besucher bei den Bierder Holztagen

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Ein Blick auf das Veranstaltungsgelände aus luftiger Höhe. Im Hintergrund ist der Bierder See zu sehen.

Bierde - „Riesig“ dürfte einer der ersten Gedanken sein, der Besuchern der Bierder Holztage durch den Kopf ging. Holztage – dieser Begriff trifft eigentlich schon seit Längerem nicht mehr auf den Trubel zu, der sich auf den Weiden hinter dem Dorfgemeinschaftshaus in dem kleinen Ort abspielt. Es handelt sich schon mehr um eine Messe für Maschinen, Fahrzeuge und Geräte aller Art, die bei der Holzgewinnung und -verabeitung Verwendung finden.

Das Angebot reichte von einfachen Motorsägen und Geräten zur Holzspaltung über riesige Traktoren, die bei der Rodung eingesetzt werden, bis zu Kränen und Hebebühnen.

Zwischendurch konnten die Besucher an Auktionen in der Scheune teilnehmen, sich etwas vom Grill holen, ein kleines oder großes Helles schlürfen oder sich im Dorfgemeinschaftshaus mit Kaffee und Torten verwöhnen lassen. Es war alles angerichtet für einen informativen Familienausflug. Großer Anziehungspunkt für die Kids waren die Quads, die praktisch nie zum Stillstand kamen. Ein weiteres Höhepunkt war der Laternenumzug am Samstagabend mit mehr als 200 Teilnehmern jeglichen Alters. Die Feuerwehr hatte die Wegesicherung übernommen, angeführt wurden die Laternenträger vom Spielmannszug aus Eickeloh. Ein Feuerwerk, das für Begeisterung sorgte, beendete den Tag.

Besuch aus Altenwahlingen: Nadino und Wolfgang Meinecke sowie Ulrich Meyer (von línks).

Seit sieben Jahren gibt es die Bierder Holztage. „Als wir das erste Mal dazu eingeladen haben, hat niemand ahnen können, was daraus einmal werden könnte. Von Mal zu Mal ist die Zahl der Aussteller größer geworden und hat 2017 einen Höhepunkt erreicht“, berichteten Arndt Helberg und Henry Bruns, in deren Händen die Organisation der Veranstaltung lag. Sogar aus den neuen Bundesländern waren Aussteller angereist.

Sonnabends sei meistens noch nicht so viel los, berichtete das Orga-Team, doch bereits nach dem ersten Tag habe sich ein neuer Besucherrekord abgezeichnet. 900 Tickets seien verkauft worden, 50 Prozent mehr als im Vorjahr, aber nicht annähernd so viele wie am Sonntag. „Da waren es mindestens 2 000“, schätzt Helberg. Und damit wurden alle Erwartungen übertroffen.

Eine solche Mammutveranstaltung ist natürlich nur möglich, wenn tatkräftige Helfer bereitstehen. „Und da möchten wir uns beim ganzen Dorf bedanken, jeder hat in irgendeiner Form, ob als Sponsor, Kuchenbäcker oder aktiver Helfer dazu beigetragen, dass diese zwei Tage noch lange in Erinnerung bleiben werden.“ 

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