Aktion „Helft dem Helfer“

Stammzellenspender für Walsrodes Ortsbrandmeister Stephan Wagner gesucht

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Helma Spöring mit Stephan Wagner. 

Walsrode - Ungefähr alle 15 Minuten erhält in Deutschland jemand die Diagnose Leukämie. Hierbei handelt es sich um eine bösartige Krebserkrankung des blutbildenden Systems. Der 42-jährige Stephan Wagner aus Walsrode erhielt Anfang des Jahres diese Diagnose. Die einzige Überlebenschance für den zweifachen Familienvater ist eine Stammzellenspende. Doch leider konnte bisher weltweit kein geeigneter Spender mit übereinstimmenden Gewebemerkmalen gefunden werden.

Neben seinem Beruf als Industriemeister für Drucktechnik, ist Stephan ehrenamtlich als Ortsbrandmeister der Feuerwehr Walsrode tätig. Seine Kameraden um den Initiator Alfred Suhr rufen zu einer großen Typisierungsaktion unter dem Motto: „Helft dem Helfer“ auf, um einen geeigneten Spender zu finden. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, kann helfen und sich am Samstag, 24. Februar, zwischen 11 und 16 Uhr, in der Stadthalle Walsrode als potenzieller Stammzellspender bei der DKMS registrieren lassen. Auch Geldspenden werden dringend benötigt, da der gemeinnützigen Gesellschaft allein für die Registrierung eines jeden neuen Spenders Kosten in Höhe von 35 Euro entstehen. Die Schirmherrschaft übernimmt die Bürgermeisterin der Stadt Walsrode, Helma Spöring.

Stephan Wagner kann nur überleben, wenn es – irgendwo auf der Welt – einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen gibt, der zur Stammzellspende bereit ist. „Deshalb ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen als potenzielle Stammzellspender registrieren lassen. Denn nur dann können sie als Lebensretter gefunden werden“, weiß Alfred Suhr. Er appelliert an die Menschen in der Region, sich am 24. Februar in die Spenderdatei aufnehmen zu lassen.

Die Registrierung geht einfach und schnell: Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung wird beim Spender ein Wangenschleimhautabstrich mittels Wattestäbchen durchgeführt, damit seine Gewebemerkmale im Labor bestimmt werden können. Spender, die sich in der Vergangenheit bei einer Aktion registrieren ließen, müssen nicht erneut mitmachen. Einmal aufgenommene Daten stehen weiter weltweit für Patienten zur Verfügung.

Wer die Aktion durch eine Spende unterstützen möchte, überweist den Betrag auf das DKMS-Spendenkonto „Helft dem Helfer“, Iban DE93 1007 0848 0151 2318 11 bei der Berliner Bank, Verwendungszweck: Stephan 

 tk

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