1000 historische Vehikel

Oldtimer-Treffen in Rethem ein Publikumsmagnet

Ein echter Hingucker war dieser schwarze Panther Sportwagen. - Fotos: msa

Rethem - Das Oldtimer-Treffen im Londy-Park und am Allerdeich in Rethem hatte sich am Himmelfahrtstag erneut zu einem wahren Publikumsmagneten entwickelt. Die neugegründete Interessengemeinschaft Oldtimertreffen fungierte erstmals als Organisator der Veranstaltung, bei dem circa 1000 Personenwagen, Mopeds, Motorräder, Traktoren und Großfahrzeuge bewundert werden konnten.

Sascha Spiro, erster Vorsitzender der bislang 20 Mitglieder zählenden Interessengemeinschaft, zeigte sich sichtlich zufrieden mit der großen Resonanz. „Wir hatten davon erfahren, dass der Motorsport-Club Aller-Leine das Treffen nicht mehr durchführen wollte. Dann haben wir uns getroffen und spontan die Interessengemeinschaft gegründet. Wir wollten das für die Stadt Rethem machen und, um den jungen Leuten zu zeigen, das Oldtimer auch heute noch eine Bedeutung haben.“

Viele Blicke zog der NSU Thurner Baujahr 1972 auf sich.

Messerschmidt Kabinenroller, Porsche Cabrio, Mercedes, Citroën, BMW Isetta, VW Käfer, Volvo, Trabant, Opel Kapitän, Ford Capri oder historische Traktoren bekannter Hersteller wie Lanz Bulldog, Deutz, Hanomag und Güldener fehlten beim Treffen natürlich nicht.

Die Besitzer der historischen Fahrzeuge waren aus dem gesamten norddeutschen Raum und aus Nordrhein-Westfalen mit ihren „Schätzen“ in die Allerstadt gekommen. Zu den ältesten Automobilen gehörte ein Opel Typ Baujahr 1934 mit 1932 Kubikmeter Hubraum und 36 PS.

Oldtimertreffen in Rethem

Heinrich Köhler aus Verden glänzte mit seinem schwarzem Panther Sportwagen. Das Gefährt stammt aus England, besitzt eine Aluminium- Karosserie und einen Stahlrahmen, der in Handarbeit hergestellt wurdet. „In Deutschland wurden davon nur 333 Fahrzeuge verkauft“, berichtete der Oldtimerfan.

Zu den Raritäten und Besonderheiten gehörten auch ein Buick Roadmaster Sedanet mit Flügeltüren und einem Acht-Zylinder-Reihenmotor, sowie ein NSU Prinz Thurner Baujahr 1972, der von 0 auf 100 in elf Sekunden beschleunigt.

Das Bordwerkszeug hatten die Besitzer der Raritäten dabei.

Mit von der Partie waren die Oldtimer-Freunde Hülsen mit ihren historischen Traktoren und Landmaschinen. Mitglied Helmut Busemann erläuterte dem Publikum gerne die Funktionen seines Deutz- Standmotors mit sechs PS, mit dem ein Schleifstein angetrieben wurde, um beispielsweise Messer zu schärfen.

Auch Motorrad- und Moped-Fahrer beteiligten sich am Oldtimertreffen. Ob mit einer schmalen leichten NSU Quickly oder einem breiten BMW-Gespann, die Teilnehmer auf zwei Rädern hatten ebenfalls zum Teil weite Wege in Kauf genommen, um dabei zu sein.

Getränke- und Imbissstände sowie eine Hüpfburg für Kinder rundeten das Oldtimertreffen ab, das nächsten Jahr wieder stattfinden soll, wie Sascha Spiro berichtet. Er bedankte sich abschließend besonders bei den 50 freiwilligen Helfern.

msa

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