Drama in Lüneburger Heide

Niedersachsen: Doppelmörder und Brandstifter auf der Flucht – schwarzer BMW ist heiße Spur

  • Christian Domke Seidel
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Grausam und beängstigend: Ein totes Rentnerpaar wird in einem brennenden Haus gefunden. Die Polizei ermittelt wegen Mord. Der Täter ist noch nicht geschnappt. Doch es gibt eine heiße Spur. Ein schwarzer BMW.

  • Neuenkirchen (Heidekreis): Schock-Fund in brennnendem Wohnhaus.
  • Lehrerpaar (69 und 70 Jahre alt) tot aufgefunden. Schwarzer BMW soll zum Täter führen.
  • Obduktionsergebnis: „Gewaltgeschehen“.

Update vom Sonntag, 9. August 2020, 14:28 Uhr: Neuenkirchen bei Lüneburg (Niedersachsen) – Eine Bluttat erschüttert den kleinen Ort Neuenkirchen im Heidekreis. Am Montag, 27. Juli 2020, soll sich dort ein Doppelmord ereignet haben. Zunächst wurde nur ein Brand im Wohnhaus gemeldet. Doch darin entdeckten die Einsatzkräfte die Leichen einer 69-jährigen Frau und eines 70-jährigen Mannes. Jetzt hat die Polizei eine neue Spur.

Deutscher LandkreisSoltau-Fallingbostel
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SehenswürdigkeitenHeide Park Resort

Mordfall in Neuenkirchen bei Lüneburg in Niedersachsen: Schwarzer BMW könnte zum Täter führen

Für die Nachbarn ist diese Tat umso gruseliger, weil sich der vermeintliche Doppelmörder und Brandstifter noch auf freiem Fuß befindet. Die Mordkommission „Lohweg“ arbeitet jedoch mit Hochdruck daran, dass sich das ändert. Ihre neue Spur: ein schwarzes BMW-Coupé. Das dreitürige Fahrzeug (Typ E46, Baujahr 2001 bis 2004) hat einen Streifschaden an der Beifahrerseite, wie der NDR berichtet.

Spurensuche in Neuenkirchen bei Lüneburg. Jetzt bittet die Polizei um Hinweise zu einem schwarzen BMW Coupé.

Die Polizei bittet um Hinweise zu so einem Fahrzeug. Wer es am Montag, 27. Juli 2020, bei Neuenkirchen gesehen hat oder mit Hinweisen weiterhelfen kann, der kann sich unter folgender Nummer melden: (05191)938 00. Mittlerweile sind auch die Obduktionsergebnisse fertig. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg geht demnach von einem „Gewaltgeschen“ aus.

Niedersachsen – Nachbarn in Angst: Doppelmörder und Brandstifter auf der Flucht – Polizei fahndet

Erstmeldung vom Donnerstag, 30. Juli 2020, 11:56 Uhr: Neuenkirchen bei Lüneburg (Niedersachsen) – Den Einwohnern im niedersächsischen Neuenkirchen in der Nähe von Lüneburg ist angst und bange: Sollten sich die Vermutungen der Polizei bewahrheiten, dann ist der mutmaßliche Mörder von Montagabend (27. Juli 2020) weiterhin auf freiem Fuß.

Neuenkirchen: Eine Kriminalpolizistin sucht an einem Wohnhaus nach Spuren, nachdem ein totes Rentnerpaar aufgefunden wurde.

Neuenkirchen: Lehrer-Ehepaar nach Wohnungsbrand tot aufgefunden – Polizei ermittelt und vermutet Mord

Wie die Polizeiinspektion Heidekreis am Montag, 27. Juli 2020 mitteilte, wurde etwa gegen 20:35 Uhr ein Brand in einem Wohnungshaus in Neuenkirchen gemeldet. Einsatzkräfte suchten die genannte Adresse prompt auf. Dort machten sie allerdings eine weitaus schlimmere Entdeckung, denn im Inneren des abgebrannten Hauses fanden sie zwei leblose Körper.

Wie sich herausstellte, handelt es sich bei den beiden Leichen um eine 69-jährige Frau und einen 70-jährigen Mann. Nach Angaben der Bild-Zeitung (hinter einer Bezahlschranke) waren die beiden ein verheiratetes Lehrer-Paar. Am Dienstag wurden direkt weitere Ermittlungen eingeleitet, um mehr Erkenntnisse zu gewinnen. Im abgebrannten Haus sicherten Einsatzkräfte Spuren. Beamte der Bereitschaftspolizei liefen mit Spürhund ein Waldareal ab.

Neuenkirchen: Polizei findet außerdem verletzte Frau vor Brand-Haus – weitere Ermittlungserkenntnisse

Außerdem fanden die Einsatzkräfte am Montag direkt vor dem abgebrannten Haus eine weitere, schwer verletzte Frau (56), die vor Ort notfallmedizinisch versorgt wurde und anschließend mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen wurde.

Das verletzte Opfer soll nicht mit den beiden Toten verwandt sein – diese Ermittlungserkenntnisse liegen dem Nordeutschen Rundfunk (NDR) vor. Sie soll offenbar bei dem verstorbenen Ehepaar zu Besuch gewesen sein und ihre eigene Wohnung, die direkt gegenüber des Tatorts lag, vor sechs Wochen verloren haben, das weiß die Bild zu berichten. Inwiefern die 56-Jährige weiter in den Fall verwickelt ist, ist noch nicht bekannt.

Bisherigen Ermittlungen zufolge verdichten sich die Hinweise auf ein Tötungsdelikt, das bestätigte Jan Christoph Hillmer, Sprecher der Staatsanwaltschaft Lüneburg gegenüber der Bild: „Bei beiden Verstorbenen war todesursächlich die Einwirkung stumpfer Gewalt“. Die weiteren Hintergründe der Tat seien aber noch nicht geklärt. Es soll allerdings bereits einen Verdächtigen geben. Genauere Details dazu nannte Hilmer nicht.

Den Anwohner und Nachbarn bereitet der mutmaßliche Mord schlaflose Nächte. „Ich kann gar nicht mehr schlafen, die Polizei sagt uns ja nichts“, erzählte eine Frau. Neue Ermittlungserkenntnisse scheint es aber offenbar im Maddie-MacCann-Fall zu geben, darüber berichtete 24hamburg.de kürzlich. * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Philipp Schulze/dpa/picture alliance

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