Landjugend Rethem steht in den Startlöchern für die nächste 72-Stunden-Aktion

Noch ist die Aufgabe geheim

Die Landjugend Rethem bereitet sich auf die 72-Stunden-Aktion vom 28. bis 31. Mai vor und freut sich über weitere Mitstreiter.
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Die Landjugend Rethem bereitet sich auf die 72-Stunden-Aktion vom 28. bis 31. Mai vor und freut sich über weitere Mitstreiter.

Rethem - „Geht nich‘ gibt's nicht!“ – unter diesem Motto nimmt die Landjugend Rethem vom 28. bis 31. Mai an der 72-Stunden-Aktion ihres Landesverbandes teil. Das Ziel: gemeinsam etwas in der Gemeinde bewegen. Die Jugendlichen müssen eine bis dahin geheime Aufgabe innerhalb von drei Tagen erledigen. Dafür ist Ideenreichtum und Geschick gefordert.

„Wir sind alle sehr gespannt, was auf uns wartet“, sagt Jan Ole Oestmann, erster Vorsitzender der Landjugend Rethem. Die Ortsgruppe nimmt nach 2011 zum zweiten Mal an der Aktion teil. Seinerzeit mussten die Mitglieder und ihre zahlreichen Helfer den Häuslinger Bolzplatz zu einem Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft umgestalten.

Die Planung geht jetzt in die heiße Phase. Zur besseren Vorbereitung wurden unterschiedliche Arbeitsgruppen eingeteilt. Und „wir müssen uns um Verpflegung, Material und Werkzeuge kümmern“, sagt der 20-jährige Jan Ole. Finanziert wird das Equipment durch Spenden. „Wir können Sach- und Geldspenden gut gebrauchen. Aber auch jede helfende Hand.“

Zwischen 14 und 35 Jahre sind die Mitglieder. „Wir haben einige Handwerker unter uns. Aber auch Studenten und Schüler. Die bekommen extra schulfrei für den Tag“, berichtet Oestmann und fügt hinzu: „Darüber freue ich mich besonders, dass die jungen und alten Mitglieder gemeinsam arbeiten. Das ist gut für den Gruppenzusammenhalt.“

Auch den Entschluss, bei der Aktion mitzumachen, haben alle gemeinsam getroffen. „Es gab niemanden, der überzeugt werden musste. Es haben von Anfang an alle gesagt, dass sie mitmachen“, sagt der Vorsitzende der Rethemer Landjugend.

Welche Aufgabe die Landjugendlichen erfüllen müssen, erfahren sie am 28. Mai von einem Agenten. Erst dann beginnt die eigentliche Arbeit für die Mitglieder der Ortsgruppe. Wer der Agent ist, ist ebenfalls geheim. Über ihn weiß man nur so viel: Er lebt vor Ort und hat deswegen die Herausforderung wesentlich mitgestaltet. Der Agent übergibt nicht nur die Aufgabe, sondern steht den Jugendlichen auch mit Rat und Tat zur Seite.

Die Aktion endet am Sonntag um 18 Uhr. Dann muss die Aufgabe erfüllt sein. Davon werden sich Vorstandsmitglieder der Niedersächsischen Landjugenden und auch Vertreter der Gemeinde überzeugen. Jan Ole Oestmann: „Wir planen zur Einweihung eine kleine Feier, um unser Projekt vorzustellen.“

Landesweit beteiligen sich 98 Ortsgruppen an der Aktion. Die Schirmherrschaft hat in diesem Jahr Moderatorin und Innenarchitektin Eva Brenner, bekannt von „Zuhause im Glück“. „Die Jugend von heute kann einiges auf die Beine stellen. Davon bin ich fest überzeugt“, sagt sie. „Ich freue mich riesig über das ehrenamtliche Engagement der Niedersächsischen Landjugend bei der 72-Stunden-Aktion und ich bin wahnsinnig gespannt, welch tolle Projekte in der Kürze der Zeit umgesetzt werden. Jedem Einzelnen danke ich schon jetzt für die Vorbildfunktion, die er damit übernimmt und für die Zeit, die er sinnvoll zum Gemeinwohl in die Zukunft investiert“, sagt die 39-Jährige.

1995 wurde die 72-Stunden-Aktion zum ersten Mal von der Niedersächsischen Landjugend durchgeführt. Seitdem wird im Vier-Jahres-Rhythmus geplant und gewerkelt. Die Aufgabenvielfalt war groß und reichte vom Bau einer Grillhütte, über die Erstellung eines Radwegeplans in der Umgebung bis zur Planung eines Kinderfestes.

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