Auszeichnung für ehrenamtliche Leistungen / Sitzung des Gemeinderates Böhme

Ilse Meins und Friedrich Voß geehrt

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Gert Jastremski (l.) mit Ilse Meins und Friedrich Voß.

BÖHME · Ehrungen standen im Mittelpunkt der Sitzung des Gemeinderates Böhme am Donnerstagabend. Für ihr ehrenamtliches Engagement überreichte Bürgermeister Gert Jastremski Ilse Meins und Friedrich Voß ein Buch und eine Blume.

Ilse Meins hat sieben Jahre an der Dorfchronik und an den Bildinformationen über die Rieselwiesen mitgearbeitet. Im Dorfgemeinschaftshaus hat sie Bildvorträge über den Schützenverein und das Dorf gehalten. Außerdem ist sie die Initiatorin für das Aufstellen der historischen Grabsteine und hat die Gymnastikgruppe für Senioren ins Leben gerufen. Sie ist an der Gestaltung der Infotafeln beteiligt, hat bei der Beschaffung eines Findlings für ihr Dorf geholfen und kümmert sich um den Verkauf der Chronik. Meins hat 20 Porzellanglocken mit dem Motiv der Kirchwahlinger Kirche bemalt. Der Erlös war eine Spende für das neue Geläut. Derzeit ist sie damit beschäftigt, die Kriegs- und Nachkriegsjahre des Zweiten Weltkriegs aufzuarbeiten. Auf Bitte von Ilse Meins soll der Samtgemeindebücherei Rethem und der Schülerbibliothek des Gymnasiums Walsrode jeweils ein Exemplar der Chronik zukommen.

Friedrich Voß hat neun Blumenkübel angefertigt und zwei der Gemeinde gestiftet. Etwa 18 Jahre lang bepflanzte und pflegte er die Gefäße, wobei etwa 100 Pflanzen bei ihm zu Hause überwinterten. Auch vier Infotafeln, fünf Bänke und einen Tisch hat er hergestellt. In jedem Frühjahr säubert und streicht er die Bänke und den Tisch. Mit seinem Einachser sorgt er für einen sauberen Deichverteidigungsweg. Für das Dorfgemeinschaftshaus hat Voß eine Theke und vier Barhocker beigesteuert, für den Kindergarten einen Fächerschrank. Dazu kommt die Info-Tafel am neuen Findling.

Einstimmig sprach sich der Rat dafür aus, dem Unternehmen Naturgas Bierde zu gestatten, ein Teilstück des Beetenbrücker Weges in Bierde bis zur Biogasanlage auf dessen Kosten auszubauen und mit einer Asphaltschicht zu versehen. Nach dem Ausbau verbleibt das Grundstück im Eigentum der Gemeinde, der Straßenkörper im Eigentum der Naturgas Bierde. Sofern das Unternehmen später die Straße an die Gemeinde verkaufen möchte, ist hierüber ein Kaufvertrag zu schließen. Der Gesamtkaufpreis soll maximal 20 000 Euro betragen. · sal

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