Fahrer aus nah und fern auf 100-Meter-Bahn

Trecker-Treck mit wachsendem Erfolg

Beim Pullen kam es nicht nur auf die PS-Stärke, sondern auch auf die Geschicklichkeit jedes Einzelnen an. - Foto: Wehler

Westenholz - Der Westenholzer Trecker-Treck, von Sven Aßmus und Jörn Vesper ins Leben gerufen, hat sich zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Die Voraussetzungen wurden erneut verbessert. Die Veranstaltung ist gewachsen und professioneller geworden. Nicht nur die Zuschauerzahlen hatten sich verbessert, auch die Schleppstrecke war besser präpariert als in den beiden Vorjahren. Die Veranstalter ließen neben den Schleppvorgängen und zwischendurch leistungsstarke Traktoren eines Sponsors mit Walze und Streckenhobel laufen.

Bei optimalem Wetter waren zum Glück für die vielen, von weither angereisten Zuschauer ausreichend Parkflächen auf Feldern und Wiesen vorhanden. Viele Fahrzeugbesitzer dürften allerdings am Ende ihr Fahrzeug kaum wiedererkannt haben, weil es mit einer dicken Staubschicht belegt war.

Zum Glück brauchten die Zuschauer an der Wettkampfbahn keinen Staub zu schlucken. Die Freiwillige Feuerwehr war im Einsatz und besprengte immer wieder den Boden. Für Essen und Trinken war gesorgt und eine attraktive Tombola lockte.

Jeder Fahrer hatte seine eigene Taktik und den Traktor individuell vorbereitet. Das begeisterte die zahlreichen Zuschauer an der Schleppstrecke. Hunderte Besucher atmeten die Dieselschwaden der Trecker unter Volllast ein und zeigten sich fasziniert von den Fahrzeugen, kleinen Oldies oder Riesen mit etlichen hundert Pferdestärken. Die Oldtimer der ersten Starterklassen wirkten neben den großen Boliden teils wie niedliche Spielzeuge.

Gestartet wurde am frühen Sonntagmorgen zunächst in den unteren Gewichts- und PS-Klassen. Auch Frauen waren am Start, die geschickt die Pferdestärken ihrer Traktoren einzusetzen wussten.

Waren die alten Zugmaschinen bewundert worden, so sorgten die PS-Monster mit ihren starken Motoren für Staunen. Wieder einmal zeigte sich, dass es nicht nur darum geht, einfach nur Gas zu geben. Einmal falsch angefahren oder zu schnell auf den ersten 10 bis 20 Metern unterwegs, und schon saß der Monstertruck fest und der Schlittenwagen bewegte sich nicht mehr.

hf

Die Ergebnisse werden unter folgender Adresse veröffentlicht:

www.trecker-treck-westenholz.de.

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