Ferienaktion des Kyffhäuser-Kreisverbandes in Eickeloh

Spaß und Action für alle

Der Wasserstand wurde zentimetergenau gemessen.

Eickeloh - Lichtpunktschießen, Lehrvorführungen, Spaß und Action standen auf dem Programm der Ferienaktion der Kyffhäuser im Heidekreis: Die Kinder in Eickeloh hatten am Samstag trotz des durchwachsenen Wetters ihren Spaß. Der Nachmittag stand unter dem Motto „Spiel und Spaß in der Natur“ und kam bei den 6- bis 13-Jährigen gut an. Treffpunkt war an der Grillhütte beim Schützenhaus Eickeloh.

Auch wenn in diesem Jahr nicht so viele Kinder teilnahmen, war die Stimmung wie gewohnt ausgelassen: „Wir hatten leider nur 30 Anmeldungen, davon sind auch nicht alle anwesend, aber das liegt an dem Tag. Sonst richten wir das Ferienprogramm immer am letzten Samstag in den Sommerferien aus, leider war der schon belegt“, erläuterte Rudolf Schmitt, Vorsitzender des Kyffhäuser-Kreisverbandes. Er und seine Frau Erika sind seit 2006 mit den Ferienprogramm vertraut, helfen bei der Organisation und stehen den Kindern mit Rat und Tat zur Seite.

Unterstützung gab es diesmal vom Schützenverein Eickeloh, der Getränke spendete und Helfer zur Verfügung stellte.

Die Fossilien von Michael Kosinowski waren bei den Jungen und Mädchen heiß begehrt. - Fotos: Will

Die Kinder wurden in Gruppen aufgeteilt und dann ging es auch schon los: Erste Station war das Schießen. Und damit die Kinder unter neun Jahren nicht zu kurz kamen, wurden extra Dosen und Tannenzapfenwurfstände aufgestellt. Sechs Aufgaben galt es zu bewältigen, und jede einzelne brachte Punkte ein.

Die Jungen und Mädchen hatten sichtlich Spaß bei den Aktionen und waren vor allem konzentriert dabei: „Die Kinder benehmen sich echt gut, das ist bis jetzt immer so gewesen“, sagte Anett Thiemann. Sie und ihr Lebensgefährte Christian Eggling standen an der „Wasserstation“, und die hatte es in sich: Die Kinder nahmen einen Tischtennisschläger in die Hände. Auf diesem standen mit Wasser befüllte Plastikbecher, die die Jungen und Mädchen vorsichtig und hoch konzentriert zum Ziel trugen und das Wasser in einen Eimer schütteten. Hierbei ging es auch um die Schnelligkeit.

Der Wasserstand wurde abschließend auf den Zentimeter genau gemessen. „Das war ein bisschen einfach“, erzählte Vincent Reuter selbstbewusst, nachdem er die Station bewältigt hatte.

Neben dem Spaß stand der Lernfaktor an erster Stelle. Beim Geologen Michael Kosinowski konnten die Kinder eine Menge zum Thema Steine und Wasser erfahren. Zum Abschluss hatte der Geologe noch ein Geschenk für jeden mitgebracht: „Na, wisst ihr was das ist?“, wollte er wissen. In seinen Händen hielt er eine Schachtel mit harten grauen Steinen. Die Kinder riefen laut: „Das sind Fossilien.“ Michael Kosinowski schmunzelte und verteilte an jedes Kind ein Stück. Auch der ehemalige Schulleiter und Biologielehrer, Siegfried Dombrowsky, war vor Ort und brachte die Natur den Kindern ein Stück weit näher.

Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt und nach der einen oder anderen Bratwurst stand auch schon die Siegerehrung auf dem Plan. Die Mädchen und Jungen wurden unterteilt und auch für das Tannenzapfenwerfen gab es eine extra Ehrung. Zu gewinnen gab es Medaillen und Urkunden. - wll

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