„Schrottplatzbruder“ Peter Ludolf weiht Quad-Safari in Hodenhagen ein

Rasant durch die Kurven

Langsam geht es mit dem Quad unter den Augen von Peter Ludolf auf die Wippe. Fahrer Jörg tastet sich vor, bis das Ganze kippt.

Hodenhagen - „Quad-Safari“ heißt das neue Action-Highlight des Serengeti-Parks Hodenhagen, das am Mittwoch offiziell eingeweiht wurde. Ehrengast war der Kfz-Fachmann und „Schrottplatzbruder“ Peter Ludolf, der die neue Attraktion zusammen mit Nadine „Naddel“ und Dirk „Monzaguhru“ Lating auf Herz und Nieren prüfte.

Peter Ludolf setzte sich ebenfalls ans Steuer eines Quads und ließ es sich nicht nehmen, einige Meter zu fahren. - Fotos: Elling

„Es wird staubig und nass“, warnten die Quad-Piloten, bevor es auf die Piste ging, die es in sich hat. Wer schon im Auto bei leichten Bodenwellen einen empfindlichen Magen hat, sollte lieber zugucken. Für alle anderen verspricht die Fahrt über Kopfsteinpflaster, quer verlegte Röhren, durch scharfe Kurven, über Kuppen und eine Wippe einfach nur Spaß. Immer wieder geben die Fahrer Gas, um vor der nächsten Biegung scharf zu bremsen. Holpernd und ruckelnd geht es durch den Parcours. Sieben Gäste dürfen jeweils in den Fahrzeugen Platz nehmen, zwei von ihnen sitzen mit den Rücken zum Piloten und sehen nicht, was auf sie zukommt. Das erhöht das Kribbeln im Bauch.

Die Attraktion sei in einem Erlebnispark einmalig, erzählt Park-Pressesprecherin Asta Knoth. Die Quad-Safari soll an Paul Graetz erinnern. Der Deutsche war der erste, der 1907 mit dem Automobil Afrika durchquerte. Zelte und künstliche Tiere erinnern daran, was Graetz damals erlebte. Und die Fahrgäste dürfen sich auf Überraschungen gefasst machen.

Peter Ludolf lässt sich vom Quad-Piloten Jörg gleich mehrmals durch den Parcours fahren und zeigt sich anschließend begeistert. „Das ist eine extrem lustige und spannende Sache.“ Er habe große Freude an Fahrzeugen und Motoren und sei sogar schon Panzer gefahren. Kurz setzt er sich ans Steuer und fährt einige Meter. Der Park sei für ihn etwas ganz Besonderes. Nach den rasanten Runden im Quad besuchte Ludolf noch die Kattas. „Ich liebe Tiere“, erklärte er. Einige Kattas sprangen ihm auf die Schulter und zeigten sich sehr an seiner Strickmütze interessiert. Später stand er den Besuchern des Serengeti-Parks für eine Autogramm-Stunde zur Verfügung.

Ludolf ist bekannt aus der Reality-TV-Serie „Die Ludolfs“, in der er als Geschäftsführer der familieneigenen Autoverwertung das „Haufenprinzip“ in der Lagerhalle verwaltete. 

sal

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