Region mit Perspektiven

Personalwechsel beim Zweckverband Aller-Leine-Tal 

Alexander Bleifuß verlässt das Aller-Leine-Tal. - Foto: ALT

Aller-Leine-Tal - Die Tourismusregion Aller-Leine-Tal bekommt zum 1. Juni eine neue Leiterin. Johanna Michelmann wird von der Wolfsburg Wirtschaft und Marketing zum Zweckverband Aller-Leine-Tal wechseln. Sie folgt Alexander Bleifuß, der ab 1. Juni bei der TourismusMarketing Niedersachsen in Hannover als Themenmanager Wasser und Wandern neue Aufgaben wahrnehmen wird.

„Ich bin gespannt auf die neuen Herausforderungen bei der Landesmarketinggesellschaft. Gleichzeitig verlasse ich das Aller-Leine-Tal mit Wehmut“, sagt Bleifuß auf Nachfrage. Seit Anfang 2013 hat er die Geschicke der Tourismusregion geleitet, neue Wege in der Digitalisierung beschritten und die Regionalität, Stichwort „Blaue Höfe“, aufgegriffen.

Gerade im Bereich des Urlaubs und der Freizeit dreht sich ihm zufolge das Rad immer schneller. Neue Trends müssten erkannt und aufgegriffen werden. Mittlerweile habe die digitale Revolution die gesamte Branche im Griff. Zudem würden Reisende immer anspruchsvoller und erfahrener – sie verglichen ihren nächsten Urlaub mit dem vorherigen und schauten kritischer hin, ob durch Bewertungsportale, Preisvergleiche oder Mund-zu-Mund-Propaganda.

Dass die ersten Weichen im Aller-Leine-Tal gestellt wurden, davon ist Bleifuß überzeugt. „Viele Gastgeber haben erkannt, dass die eigene Professionalität und das Engagement von den Gästen wahrgenommen werden. Dies beginnt bei aussagekräftigen Bildern im Internet und geht hin zu persönlichen Noten, wenn Gäste bei ihrer Ankunft namentlich auf einer Tafel am Eingang begrüßt werden.“ Mit einem neuen Buchungssystem sei die Tourismusregion mittlerweile sehr gut aufgestellt, auch weil hier die Schnittstelle zu bekannten Buchungsseiten im Internet hergestellt sei. Das System nennt Bleifuß als gutes Beispiel für die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Kollegenkreis in der Erlebniswelt Lüneburger Heide. „Alle haben an einem Strang gezogen, um das ambitionierte Projekt gemeinsam umzusetzen.“

In der Zukunft solle der Fokus weiter auf die regionalen Stärken gelegt werden, rät Bleifuß. Das Aller-Leine-Tal als Heimat der Heidelbeere oder des Storches könne funktionieren, zeigt er sich sicher. Somit könne die Region auch innerhalb des Verbundes mit der Lüneburger Heide ihr Profil schärfen.

Mit dem Aller-Leine-Tal warteten eine perspektivenreiche Region, engagierte Gastgeber und hilfsbereite Kolleginnen in den Touristinformationen auf Michelmann, so Bleifuß.

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