Hodenhagens Bürgermeister Karl Gerd Tamke nach 45 Jahren verabschiedet

Neuer B-Plan für den Serengeti-Park

Karl Gerd Tamke vor einem projizierten Bild.
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Karl Gerd Tamke stellte in seiner letzten Sitzung den B-Plan-Entwurf für den Serengeti-Park vor.

Hodenhagen – Die Ratsmitglieder der Gemeinde Hodenhagen erhoben sich am Ende ihrer jüngsten Sitzung von den Stühlen und applaudierten ihrem Bürgermeister Karl Gerd Tamke, der sich nach 45 Jahren aus der Ratsarbeit verabschiedete. Bis zum 12. November wird er Hodenhagens Bürgermeister sein, dann geht Tamke in den Ruhestand.

„Ich hatte mir damals nicht vorstellen können, dass ich so lange aushalten würde.Aber ich habe viel Spaß an meiner Arbeit gefunden und es gern getan“, sagte er.

In einer kurzen Schlussrede hatte der Bürgermeister die zunehmende Bürokratie in Deutschland kritisiert: „So kann es bei uns nicht weitergehen.“ Tamke dankte seinem Rat für eine faire Zusammenarbeit. Auch die beiden Fraktionsvorsitzenden lobten die Harmonie im Hodenhagener Rat. Auch an diesem Abend gab es nur einstimmige Beschlüsse.

„Wir sind ein wenig reicher geworden“, zog der Bürgermeister nach den Ausführungen des Kämmerers über die Ergebnisse der letzten Haushalte, mitgeteilt vom Rechnungsprüfungsamt, eine vorsichtig positive Bilanz. Aber es würden in der nächsten Zeit neue Projekte folgen, die den Haushalt dann wieder belasten könnten.

B-Plan sorgt für Zukunfts- und Standortsicherung des Serengeti-Parks

Beendet werden konnte eine „Never-Ending-Story“ mit dem Beschluss für den neuen Bebauungsplan „Freizeit- und Serengeti-Park“. Die Gemeinde Hodenhagen möchte die Flächen und baulichen Anlagen des Tier- und Freizeitparkes planungsrechtlich sichern, eine Anpassung der bauplanungsrechtlichen Situation an vollzogene, genehmigte Planungen vornehmen und dem Park die Möglichkeit einer Weiterentwicklung und damit Zukunfts- und Standortsicherung geben. Das ursprüngliche Ziel, im Rahmen dieses Bebauungsplanes die im Geltungsbereich vorhandenen Waldflächen vollständig einer baulichen sowie sonstigen Nutzung zuzuführen, wird aufgegeben. Es wird lediglich eine zentrale Teilfläche von rund 4,8 Hektar mit in die Planung einbezogen und als Sondergebiet festgesetzt. Auch wurde geklärt, wie es um die Ausgleichsflächen für den Bau weiterer Projekte im Park bestellt ist. Mit dem Betreiber konnte eine entsprechende Lösung gefunden werden.

Erlassen wurde eine Baumschutzsatzung. Tamke machte klar, dass es sich nur um die Bäume dreht, die bereits in verschiedenen Bauplänen geschützt sind.

Der Rat beschloss eine Vorkaufsrechtssatzung für ausgewiesene Grundstücke im Ort. „Wir wollen verhindern, dass irgendwelche Investoren das Ortsbild verändern, ohne dass wir gefragt werden.“

Zum Schluss wurden einige verdiente, ausscheidende Ratsmitglieder mit Ehrenurkunden des Niedersächsischen Gemeindebundes und mit Bildern des Hodenhagener Malers Peter Pöllmann verabschiedet.  mü/sal

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