Revierrundfahrt im Hegering Ahlden

Jagd und Naturschutz

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Die Teilnehmer der Revierrundfahrt erfuhren viel Wissenswertes über die Forstorte.

Ahlden - Die jährliche, mehrstündige Revierrundfahrt mit Trecker und Anhänger im Hegering Ahlden fand diesmal in der zum Hegering gehörenden Revierförsterei Ahlden statt. Treffen war auf dem Hof von Andreas Bretz in Nienhagen.

Über 30 jagdlich Interessierte wurden nach der Begrüßung durch die Jagdhornbläser und des Hegeringleiters Walter Völkers von Revierförster Gerd Jülke in die Strukturen eingewiesen. Die mit weiteren sechs zum Forstamt Rotenburg gehörende Försterei Ahlden betreut circa 2.000 Hektar Wald. Hiervon gehören rund 1.800 Hektar zur Landesforst, und weitere 200 Hektar werden als Betreuungswald von der Revierförsterei Ahlden bei einem Jahreseinschlag von etwa 10.000 Festmetern bewirtschaftet.

Jagdlich sind auf den Flächen der Revierförsterei derzeit 15 Erlaubnisscheininhaber unterwegs; die Größe der Pirschbezirke beträgt zwischen 30 und 70 Hektar. Die Revierförsterei besteht aus neun unterschiedlichen Forstanteilen, wobei die Forstorte „Neues Gehege“ und „Ahldener Schlenke“ im hiesigen Hegering liegen, heißt es in der Pressemitteilung.

Jülke stellte den größten seiner neun Forstorte, das „Neue Gehege“ unter forstwirtschaftlichen, aber auch unter naturschutzrechtlichen Aspekten vor.

Fast alle Forstorte sind unterschiedlich

Die Teilnehmer erfuhren, dass fast alle Forstorte nicht nur von der Größe her, sondern auch vom Biotop und der Bewirtschaftung unterschiedlich sind. Kern des „Neuen Geheges“ ist das circa 40 Hektar große Naturschutzgebiet gleichen Namens, das als einzigartiges Hochmoor überregional bekannt ist. Dieses Naturschutzgebiet hatte früher auch den Namen „Grethemer Moorloch“.

Abschließend berichtete Jülke noch von einem in den Revieren durchgeführten Verbissgutachten zum Nachweis der bestehenden Belastungen. Entsprechend wird die jagdliche Intensität in den Wäldern neu bewirtet und in Form von Intervalljagden als auch bei der Durchführung von Anrühr- und Drückjagden umgesetzt.

Die kurzweilige Revierrundfahrt endete wieder auf dem Hof von Andreas Bretz. Hier wurde bei Bratwurst und Getränken das zuvor Erfahrene weiter vertieft und zum Teil bis in die Abendstunden heiß diskutiert.

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