150 Traktoren in acht Klassen

Dieselduft und röhrende Motoren beim Trecker-Treff

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Henning Vesper mit seinem 60 Jahre alten Eicher.

Westenholz - Beim fünften Westenholzer Trecker-Treck standen Traktoren der unterschiedlichsten Hersteller und verschiedensten Jahrgänge im Wettbewerb. Es ging darum, den Bremserwagen am weitesten zu ziehen. Full Pull, die vollen 100 Meter, schafften im Rennen der Gruppe C mit 3,5 Tonnen gleich sechs Starter. Entschieden wurde hier durch ein Stechen.

Mit Abgaswolken, durchdrehenden Reifen und laut röhrenden Motoren bot sich den zahlreichen Besuchern ein eindrucksvolles Spektakel. Bei strahlendem Sonnenschein hatten sehr viele junge Leute bei Startern und Zuschauern den Weg nach Westenholz gefunden. „Wir sind eben eine sehr familiäre Veranstaltung“, freute sich Cord Eilers, Mitveranstalter des Trecker- Trecks.

Die verschiedensten Traktoren gingen in Westenholz an den Start.

Angefangen hatte alles vor fünf Jahren mit der Initiative von Sven Aßmus und Jörn Vesper. Damals waren 58 Starter auf der Bahn. Dieses Mal zogen 150 Starter in acht Kategorien den Bremserwagen über den Acker – ein harter Kampf um jeden Zentimeter auf dem gut präparierten Boden.

Vom Weserbergland bis zum Jadebusen waren im Vorfeld Schlepper gewienert und geölt worden, so weit reichte der Einzugsbereich der Veranstaltung in Westenholz.

Tüv-Zulassung unerlässlich

Es galten strenge Vorschriften, jeder Teilnehmer musste für seinen Traktor eine Tüv-Zulassung nachweisen können. Entscheidend war am Ende nicht nur die Stärke des Motors, sondern das fahrerische Können. Im Stechen ging die Leistung schon sehr auseinander.

Cord Eilers sagte die Starter an, mit Namen, Ort, Hersteller und Baujahr. Der Bremserwagen lieferte mit seiner riesigen Digitalanzeige die zentimetergenaue Leistung über die gesamte Strecke.

Ab morgens um 7 Uhr standen die Starter mit ihren Maschinen Schlange, um sich einen der Pokale zu sichern.

Henning Vesper aus Westenholz lieferte zudem mit seinem 60 Jahre alten und satten 13 PS starken Eicher-Trecker ein faires Tauziehen gegen das zehnköpfige Team der Oldtimerfreunde Südkreis Nienburg. Vesper musste sich schließlich den trainierten Muskelpaketen der Bremserwagen-Besatzung geschlagen geben.

Am 17. April 1957, fast auf den Tag genau vor 60 Jahren, hatte der Eicher seine erste Zulassung erhalten, damals pflügte er einscharig den Acker. Heute ist ein solcher Oldtimer eine Rarität. Seit dem 5. November 1976 ist er in Vespers Eigentum.

cc

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