SoVD-Freizeitpark-Check

Barrierefreiheit im Serengeti-Park: Begeistert von vielen Ideen

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Test im Bus: Gute Voraussetzungen für Rollstuhlfahrer.

Hodenhagen – Der Serengeti-Park war am Montag das erste Ziel der „Freizeitpark-Tournee“ des SoVD im Heidekreis. Er untersucht die Barrierefreiheit der Einrichtungen. „Wir wollen unseren Mitgliedern umfangreich Auskünfte geben können, wenn sie in die Parks fahren, wichtige Tipps für behinderte Menschen, und sagen, worauf sie achten müssen“, sagt Kreisvorsitzender Jürgen Hestermann. Er war gemeinsam mit Kreisfrauensprecherin Annette Krämer, Kreisschatzmeisterin Anneliese Heller und Pressesprecher Klaus Müller unterwegs.

Das Ergebnis nach einer mehrstündigen Führung durch den Serengeti-Park fiel dem SoVD zufolge hervorragend aus: „Hier wird sehr viel für Menschen mit Behinderung getan. Wir haben starke Bemühungen des Parks gesehen und waren begeistert von vielen Ideen für junge und ältere Menschen, die eine Behinderung haben. Wir können diesen Park durchaus empfehlen.“

Pressesprecherin Asta Knoth begrüßte die Gruppe am Eingang des Parks und sprach über die Angebote für behinderte Menschen. Im Serengeti-Park seien alle Toiletten barrierefrei und großzügig ausgelegt. „Besonders aufgefallen ist uns der großzügige Toilettenbereich im neuen Restaurant“, sagte Annette Krämer. Hier sei an alles, auch an den Kippspiegel, gedacht worden.

Rampen setzt der Park in vielen Bereichen ein. Einige Busse sind damit ausgestattet und bieten Plätze für Rollstuhlfahrer an, auch die neuen Fahrzeuge, die sich durch den Park bewegen. Den Besuchern fiel das freundliche Personal auf, das bei Schwierigkeiten immer sehr schnell zur Stelle war. Parksprecherin Asta Knoth stolperte allerdings im schicken Feriendorf über eine „viel zu kurze Rampe“ zum Rezeptionsgebäude und rief am Nachmittag gleich an, um mitzuteilen, dass hier in Kürze etwas getan werde.

Annette Krämer in der für sehr gut befundenen Behindertentoilette im neuen Restaurant.

Knoth kündigte weitere Veränderungen, zum Beispiel in der Preisstruktur für behinderte Menschen, an. Darüber hinaus werde es weitere Verbesserungen für alle Besucher geben. „Wir haben eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich nicht nur den Themen der behinderten Menschen annehmen wird“, kündigte sie an.

Sie sei dem SoVD sehr dankbar für viele kleine Tipps, die sie erhalten habe, sagte Knoth. Beide Seiten versprachen sich gegenseitig, weiter zusammenzuarbeiten. „Es war ein sehr guter Besuch“, lobte auch Hestermann, ehe er und Annette Krämer noch zu einer Busrunde starteten.

Der SoVD-Kreisvorstand wird in nächster Zeit auch den Weltvogelpark und den Heide Park besuchen und das Gespräch mit den Inhabern suchen. Zum ersten Mal in Deutschland gibt es diese Aktion in Freizeitparks. „Es ist an der Zeit, miteinander zu kommunizieren“, sagte Hestermann. „Wir stehen gern dafür zur Verfügung.“

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