Brand bei Recyclingfirma beschäftigt Feuerwehren der Samtgemeinde Schwarmstedt

Altmetallberg in Flammen

Eine große, schwarze Rauchwolke war weithin zu sehen. - Fotos: Feuerwehr und Polizei Schwarmstedt

Schwarmstedt - Die Freiwillige Feuerwehr Schwarmstedt wurde am Montagmittag zu einem Autobrand in einem Metallrecyclingbetrieb im Schwarmstedter Gewerbegebiet „Am Varrenbruch“ gerufen.

Da in der Feuer- und Rettungsleitstelle weitere Notrufe eingingen, die von einem Übergreifen der Flammen auf Altmetall berichteten, wurden in Absprache mit Einsatzleiter Wilfried von Bostel weitere Kräfte alarmiert. Eine große, schwarze Rauchsäule war weithin zu sehen.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein etwa 20 mal fünf Meter hoher Berg aus Recyclingmaterial in Vollbrand. Sofort begannen die Ehrenamtlichen mit der Brandbekämpfung. Dabei kamen neben einem Wasserwerfer auch mehrere Schaumrohre zum Einsatz. Auf Grund der starken Rauchentwicklung, wurden diese Arbeiten unter Atemschutz ausgeführt.

Mit einem firmeneigenen Kran wurde der Altmetallberg umgeschichtet, um alle Glutnester zu erreichen.

Die Bewohner im betroffenen Bereich wurden über Rundfunkdurchsagen aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Wasserversorgung für die Löschmaßnahmen wurde aus dem öffentlichen Hydrantennetz und einem unterirdischen Löschwasserbehälter sichergestellt. Die Feuerwehren Essel, Gilten, Bothmer und Buchholz wurden nachalarmiert. Im Einsatz waren knapp 50 Einsatzkräfte mit neun Fahrzeugen. Zur Eigensicherung war ein Rettungswagen der Johanniter Unfallhilfe Schwarmstedt vor Ort.

Um alle Glutnester zu erreichen, wurde der Altmetallberg mit Hilfe eines firmeneigenen Kranes umgeschichtet und gelöscht. Während der Löscharbeiten war die Zufahrt zum betroffenen Teil des Gewerbegebietes voll gesperrt. Die Polizei hat noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Nach knapp dreieinhalb Stunden war das Feuer gelöscht. Der Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs besuchte während der Löschmaßnahmen die Einsatzstelle, um sich persönlich ein Bild von der Situation machen zu können. Ebenfalls vor Ort waren der Kreisbrandmeister Hartmut Staschinski sowie Gemeindebrandmeister Detlef Röhm und sein Stellvertreter Thilo Scheidler sowie weitere Fachdienste, darunter die zuständige Umweltbehörde.

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