Erfolgreiche Bilanz des TSV Häuslingen

Investitionen und Neuzugänge

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Martin Klug (r.) mit Andreas Lührs und Mariella Lührs, die für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt wurden, und dem Sportler des Jahres, Daniel Grochotzky (Pokal in der Hand).

Häuslingen - „Mit 195 Mitgliedern haben wir seit 2009 die höchste Mitgliederzahl erreicht“, stellte Martin Klug, erster Vorsitzender des TSV Häuslingen, auf der Jahreshauptversammlung fest. Ausschlaggebend dafür dürfte die Gründung von zwei Damenfußballmanschaften sowie der Darts-Sparte sein. 2015 waren 33 Neueintritte und acht Austritte zu verzeichnen.

Die Veranstaltungen des vergangenen Jahres beurteilte Klug recht unterschiedlich: Die Beteiligung beim Faschingsfest sei mau gewesen. Es werde deshalb in diesem Jahr nicht angeboten. Auch das Interesse an der bayerischen Nacht habe nachgelassen. Doch mit etwas forcierter Werbung und neuem Pep soll dafür gesorgt werden, dass mehr Besucher kommen.

Ein positives Fazit zog Klug für die Sportwoche. „Vor einem Jahr stand ich hier und habe die Arbeitsmoral speziell bei dieser Veranstaltung kritisiert. Doch 2015 bot sich ein komplett anderes Bild. Diesmal waren fast alle Dienste besetzt. Es hat Spaß gemacht“, lobte Klug vor allem den zweiten Vorsitzenden Florian Blank.

„Überhaupt muss ich das Vorstandsteam, die Mitglieder um mich herum, einmal hervorheben, die mir eine Menge Arbeit abgenommen haben.“

Wenn die finanzielle Bilanz etwas mager ausfalle, so liege das vor allem daran, dass der Verein 2015 einiges an Geld in die Hand genommen habe, um Investitionen zu tätigen. Die Tür und Fensterfront in der Kantine wurden ausgetauscht, um Energie einzusparen, die Flutlichtanlage wurde komplett erneuert.

Für die Wahl zum Sportler des Jahres kam 2015 eigentlich nur einer in Frage, der auf Grund seiner sportlichen Leistung auf dem Platz, aber auch als Initiator der Damen-Fußballsparte und deren Trainer einen guten Job erledigt hat: Daniel Grochotzky erhielt den Wanderpokal. Leider werde er den Verein, hoffentlich nicht für immer, in Richtung Bayern verlassen, bedauerte Klug.

In sportlicher Hinsicht wurden vor allem die Faustballer hervorgehoben, die im Sommer zwar knapp an der Meisterschaft vorbeischrammt waren, doch jetzt in der Hallenrunde aufgestiegen sind. Die Fußballer hätten vor Jahresfrist eine Verbesserung versprochen, doch sie dümpeln weiterhin in der 3. Kreisklasse mit nur mäßigem Erfolg vor sich hin. Die Turnerinnen machen nicht viel Aufhebens von sich, sind jedoch eifrig bei der Sache.

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