20 neue Mitglieder gewonnen / Kopfzerbrechen über Vorstand-Neuwahlen

Ein gutes Jahr für SV Viktoria

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Torsten Strecker, Ulrike Strecker, Thomas Enkelmann und Franziska Zint (nicht im Bild) wurden ausgezeichnet. ·

Rethem - „Von außergewöhnlichen Ereignissen negativer Art blieben wir verschont“, stellte Wolfgang Leseberg, erster Vorsitzender des SV Viktoria Rethem, bei seinem Jahresrücklick bei der Jahreshauptversammlung fest.

Frank Heuer (links) und Jürgen Jahns (rechts), stehen dem erstenVorsitzenden Wolfgang Leseberg unterstützend zur Seite.

Dazu zählte er die Fußballschule, von der die kleinen Kicker begeistert waren, das Ferienprogramm, das nach Aussage von Jugendwart Torben Scheppelmann innerhalb von vier Tagen ausgebucht war, sowie dasBeachvolleyballturnier. Eine weitere erfreuliche Nachricht: Die letzten finanziellen Verbindlichkeiten beim Bau des Vereinsheims sind so gut wie abgedeckt. „Ab 2015 sind wir schuldenfrei“ lautete die erfreuliche Botschaft. In sportlicher Hinsicht gab es Positives und Negatives vom letzten Jahr zu berichten. Die AH Fußballer mischten weiterhin oben mit, erkämpften den zweiten Tabellenplatz, erreichten sogar das Kreispokalfinale, in dem man dann allerdings der Mannschaft aus Schlütern unterlag. Ebensoweit kämpften sich die A Jugendlichen im Pokalwettbewerb vor, waren aber im Endspiel ohne Chance gegen starke Leinetaler. Die erste Halbserie 2013/14 beendeten sie als Tabellenerster. Diese starke Leistung wolle man im Frühjahr bestätigen.

Bei den Tischtennisspielern waren es die Jugendlichen, die die Kohlen aus dem Feuer holten. Bei den Herren läuft derzeit nur wenig zusammen, die Jugendlichen und Schüler kämpfen hingegen um den Staffelsieg. Ähnliches gilt für die Tennissparte. Die Herren M 30 spielten eine durchwachsene Saison. Stolz ist hingegen Übungsleiter Joachim Rose, der zwei Jugendmannschaften ins Rennen schickte, hier hat sich die Zusammenarbeit mit dem TSV Westen ausgezahlt. Die „Body fit“- Gruppe boomt, zählt mittlerweile 60 Teilnehmer, Tendenz steigend. Auch bei Daniel Grochotzky und seinen Judokas ist nach kurzer Stagnation ein Aufwärtstrend erkennbar. Bei Meisterschaften auf Kreisebene und verschiedenen Turnieren konnte man schöne Erfolge erringen.

Kopfzerbrechen bereiteten die Neuwahlen. Frank Heuer und Jürgen Jahns wurden als zweiter und dritter Vorsitzender bestätigt, doch Ulrike Strecker gab ihren Posten als Kassenwartin ab, und es ist nicht gelungen einen Ersatz zu finden. „Es sieht so aus, als müssten wir uns um einen hauptamtlichen Geschäftsführer bemühen, der außerdem die Mitgliederverwaltung übernimmt“, stellte Leseberg fest, denn auch Nils Reese macht in dieser Funktion nicht mehr weiter. Das dürfte den Verein jedoch 6 000 bis 7 000 Euro kosten, eine Summe, die so nicht bereitgestellt werden kann. „Das wird nur möglich sein, wenn wir den Beitrag um zwölf Euro erhöhen, was wahrscheinlich wieder Mitglieder kosten würde. Doch uns bleibt nichts anderes übrig, als in den sauren Apfel zu beißen.“ So sahen es auch die Anwesenden und beauftragten den Vorstand, in dieser Richtung weiter zu arbeiten. Die Spartenleiter wurden anschließend wiedergewählt, lediglich Sigrun Timme stellte ihr Amt als Leiterin Tennis zur Verfügung, ein Nachfolger fand sich nicht. Der Verein zählt zur Zeit 742 Mitglieder, das sind 20 mehr als im Vorjahr. Auch die Kassierin hatte in ihrem letzten Rechenschaftsbericht Erfreuliches zu verkünden: Es wurde mehr Geld eingenommen als ausgegeben. ·

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