Ex-Heide-Park-Chef: Kundenzufriedenheit nicht geschönt

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Der ehemalige Geschäftsführer des Heide-Parks, Hannes W. Mairinger, stand heute in Lüneburg vor dem Landgericht. Mairinger wehrt sich vor Gericht gegen seine fristlose Kündigung.

Lüneburg/Soltau - Im Streit um einen wegen angeblich gefälschter Statistiken zur Kundenzufriedenheit entlassenen Geschäftsführer des Heide-Parks zeichnet sich ein Vergleich ab.

Die Betreiber von Norddeutschlands größtem Freizeitpark hatten ihrem damaligen Geschäftsführer Hannes W. Mairinger im Februar fristlos gekündigt. Der 59-Jährige bestreitet die Vorwürfe und klagt vor dem Landgericht Lüneburg auf Weiterbeschäftigung.

Sein Anwalt bestritt am Dienstag während einer Güteverhandlung, dass Mairinger Manipulationen bei den Daten zur Kundenzufriedenheit vorgenommen oder veranlasst habe. Es soll um insgesamt 5000 von einem externen Dienstleister ausgewertete Daten gehen, hieß es. Die beiden Parteien akzeptierten den Vorschlag des zuständigen Richters, zunächst in einem Mediationsverfahren gemeinsam eine vernünftige Lösung zu suchen. Dabei dürfte es vor allem um die Höhe einer möglichen Abfindung gehen. Sollte das Verfahren allerdings zu keiner Einigung führen, so würde die Beweisaufnahme eröffnet, betonte er.

Seit Mairinger im Juli 2002 das Ruder übernommen hatte, entwickelte sich die 85 Hektar große Anlage zu einem beliebten Kurzreiseziel. Die Heide-Park Soltau GmbH ist eine Tochter der britischen Merlin-Gruppe. Zu den Attraktionen gehört „Colossos“, nach Betreiberangaben die höchste und schnellste Holzachterbahn Europas. dpa

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