1. Startseite
  2. Lokales
  3. Heidekreis

Es geht um zwei Millionen Euro Förderung

Erstellt:

Kommentare

Sechs Leute stehen vor einem Ensemble von Fachwerkhäusern.
Freuen sich, dass bei der REK-Erstellung so viele Menschen aus dem Aller-Leine-Tal mitgewirkt haben: Rethems Samtgemeinde-Bürgermeister Björn Symank, LAG-Mitglied Ulrike Rusack, LAG-Vorsitzender und Schwarmstedts Samtgemeinde-Bürgermeister Björn Gehrs, Siegfried Dierken vom ArL, Lisa Hitzmann (Moderations- und Planungsbüro Koris) und Dörverdens Bürgermeister Alexander von Seggern. © Büro Koris

Regionales Entwicklungskonzept der Lokalen Aktionsgruppe Aller-Leine-Tal liegt vor

Aller-Leine-Tal – Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Aller-Leine-Tal hat dem Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg, Geschäftsstelle Verden das regionale Entwicklungskonzept (REK) für die EU-Förderperiode 2023 bis 2027 überreicht, schreibt das Moderations- und Planungsbüro Koris in einer Pressemeldung. Vorsitzender der LAG und Samtgemeinde-Bürgermeister Björn Gehrs (Samtgemeinde Schwarmstedt), Bürgermeister Alexander von Seggern (Gemeinde Dörverden) und Samtgemeinde-Bürgermeister Björn Symank (Samtgemeinde Rethem) sowie LAG-Mitglied Ulrike Rusack aus der Gemeinde Kirchlinteln freuten sich, dass die Übergabe vor dem durch Leader-Mittel geförderten Kulturgut Ehmken Hoff in Dörverden stattfand.

Das REK 2023 baut auf dem regionalen Entwicklungskonzept des Aller-Leine-Tals von 2014 auf. Schwerpunkte sind Klimaschutz, Klimafolgenanpassung, Dorf- und Innenentwicklung sowie Tourismus. Das Aller-Leine-Tal strebt an, eine Region mit hoher Lebensqualität und gleichwertigen Lebensverhältnissen zu sein, in der Menschen unabhängig von ihrem Alter, ihrer Herkunft, ihres Geschlechts oder einer Behinderung gerne zu Hause sind.

Großes ehrenamtliches Engagement

„Das langfristige Engagement dieser Region signalisiert das weitreichende Interesse an dem Regionalentwicklungsprozess und steht stellvertretend für das große ehrenamtliche Potenzial im Kooperationsraum Aller-Leine-Tal, wodurch sich positive Perspektiven über die Förderdauer hinaus ergeben“, lobte Siegfried Dierken, Dezernatsleiter der Geschäftsstelle Verden. Das zeige, welchen Mehrwert diese Kooperation für alle beteiligten Kommunen und Akteure habe.

Das Land Niedersachsen wird prüfen, ob das regionale Entwicklungskonzept Aller-Leine-Tal alle Vorgaben erfüllt. Wenn dies der Fall ist, wird es wieder als Leader-Region anerkannt, der dann ab 2023 Fördermittel in Höhe von rund zwei Millionen Euro in Form eines eigenen Budgets zur Verfügung stehen.

Neu ist in diesem Jahr, dass die Regionen mit ihrer Bewerbung bereits Startprojekte einreichen, die direkt Anfang 2023 mit der Umsetzung starten können. Für die Leader-Region Aller-Leine-Tal sind das folgende:

• „InsektenGut“ – Entwicklung und Optimierung von Insektenlebensräumen. Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt zwischen den Leader-Regionen Hohe Heide, Vogelparkregion, Naturparkregion Lüneburger Heide, dem Kulturraum Oberes Örztetal und dem Kooperationsraum Aller-Leine-Tal. Es sollen folgende Schwerpunkte gesetzt werden: Biotopverbund, Förderung von Lebensräumen und der Strukturvielfalt in der Agrarlandschaft und Stärkung der Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung.

• Mehrgenerationenplatz für die Gemeinde Winsen (Aller). Hier soll ein Mehrgenerationenplatz entstehen, der auch das Thema Energie aufgreift, da er an der EnergieRoute entlang des Aller-Radweges liegt. Die Energie-Route ist ebenfalls ein Aller-Leine-Tal-Projekt, deren Aktualisierung demnächst abgeschlossen ist.

Weitere Projekte sind noch möglich

Neben diesen Projekten können noch weitere 2023 an den Start gehen. Zudem sind Restmittel aus der aktuellen Förderperiode vorhanden. Wer kurzfristig umsetzbare Projekte hat, wende sich an das Regionalmanagement unter hitzmann@koris-hannover.de oder telefonisch unter 0511/590974-30. Weitere Infos unter www.allerleinetal.de.

Das REK Kooperationsraum Aller-Leine-Tal wurde von der LAG Kooperationsraum Aller-Leine-Tal gemeinsam mit Vertreter der Kommunen, der Bürgerschaft, der Land- und Forstwirtschaft sowie Wirtschaft, Vereinen und Verbänden, Kirchen sowie aus dem Bereich Tourismus, Kultur und Bildung erarbeitet. In der öffentlichen Strategie-Konferenz in Hodenhagen im November und in der Projektwerkstatt im Februar nahmen viele Interessierte die Möglichkeit wahr, unter dem Motto „Hier fließt ENERGIE“ ihre Ideen einzubringen. Begleitet wurde der Erarbeitungsprozess durch das Büro Koris.

Auch interessant

Kommentare