Ehemalige Telefonzelle dient in Altenwahlingen als Tauschort für Literatur

„Bücherbox“ weckt Leselust

Susanne Schröder, Gert Jastremski und Oliver Cohrs (v.l.) bei der Einweihung der „Bücherbox“.
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Susanne Schröder, Gert Jastremski und Oliver Cohrs (v.l.) bei der Einweihung der „Bücherbox“.

Altenwahlingen - Susanne Schröder, Heimleiterin des Heidehortes, hatte die Telefonzelle entdeckt, die aus dem Walsroder Gewerbegebiet stammt. Mit Unterstützung der Gemeinde Böhme fand das Häuschen seinen Weg nach Altenwahlingen und hat nun seinen vermutlich endgültigen Platz zwischen dem Heidehort und der Bushaltestelle im Ort gefunden.

Die Aufschrift „Bücherbox“ prangt auf dem hellblauen Gehäuse, und spätestens seit Mittwoch weiß deshalb nun auch jeder, was ihn dort erwartet.

Fast 80 dicke und dünne Bücher sind inzwischen eingeräumt worden, und dabei wird es wohl nicht bleiben. Dem ersten Eindruck nach sieht es so aus, als würden die Altenwahlinger rege Gebrauch von der Möglichkeit machen, hier Bücher zu entleihen oder gegen andere einzutauschen.

Zur offiziellen Eröffnung, die Susanne Schröder, assistiert von Geschäftsführer Oliver Cohrs und Bürgermeister Gert Jastremski, vollzog, waren zahlreiche Dorfbewohner gekommen, die sich Bratwurst und Bier schmecken ließen.

Die Bewohner des Heidehortes haben eine Art Patenschaft für die „Bücherbox“ übernommen. Sie wollen dafür sorgen, dass es rund um und in der ehemaligen Telefonzelle ordentlich aussieht, und sie werden auch einen Blick darauf werfen, was für Bücher dort deponiert werden.

Für Kinder ist bisher recht wenig Literatur zu finden, aber auch für alle anderen ließe sich das Angebot noch erweitern. „Falls sich unsere Bücherzelle darüber hinaus zu einem Treffpunkt für die Dorfbewohner entwickeln sollte, wäre das eine weitere erfreuliche Begleiterscheinung“, so Geschäftsführer Cohrs. Auch für eine Sitzgelegenheit ist bereits gesorgt: Eine solide Sitzbank aus Holz ermöglicht es, gleich vor Ort etwas zu „schmökern“. Allerdings muss die Bank wohl noch etwas gesichert werden, damit ihr nicht das gleiche Schicksal widerfährt, wie der ersten Sitzgelegenheit an der Verbindungsstraße zwischen der B 209 und Kirchwahlingen. Die war nach wenigen Tagen gestohlen worden und ziert wahrscheinlich einen Garten.

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