SPD Heidekreis: Neujahrsempfang mit Gastrednerin Edelgard Bulmahn

Wunsch nach Frieden

Lars Klingbeil, Edelgard Bulmahn, Cornelia Rundt, Dieter Möhrmann, Maximilian Schmidt und Ralf Petersen (v.l.) beim Neujahrsempfang in Bomlitz.
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Lars Klingbeil, Edelgard Bulmahn, Cornelia Rundt, Dieter Möhrmann, Maximilian Schmidt und Ralf Petersen (v.l.) beim Neujahrsempfang in Bomlitz.

Bomlitz - Zum Neujahrsempfang begrüßte Heidekreis-SPD-Vorsitzender Lars Klingbeil am Sonntag Parteimitglieder sowie Vertreter regionaler Verbände und Gewerkschaften im Bomlitzer Restaurant Rosmarin und Thymian.

„Wir haben noch einmal mehr Zulauf als im letzten Jahr“, freute sich Klingbeil, der während seiner einleitenden Worte auch die Terroranschläge von Paris ansprach. Diese Taten seien an „Schrecklichkeit“ nicht zu überbieten. Gleichzeitig lobte Klingbeil die Reaktion der Bevölkerung, die für Frieden und gegen Pegida auf die Straße gehe.

Klingbeil bat weiterhin um rege Beteiligung an der Spendenaktion zum Neujahrsempfang, die in diesem Jahr den Leselernhelfern des Vereins Mentor in Soltau und Walsrode zugute kommen soll.

Als Hauptreferentin des Tages war Bundestags-Vizepräsidentin Edelgard Bulmahn geladen. Sie stellte den für 2015 in den Vordergrund: „Gleich zu Beginn des Jahres wurde uns schmerzlich bewusst gemacht, wie verwundbar wir alle sind“, so Bulmahn. „Für Werte wie Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit haben unsere Eltern und Großeltern viel gewagt.“ Dies seien universelle Rechte, die jedem Menschen zustünden, so Bulmahn weiter. „Wir trinken italienischen Espresso, essen türkisch und fahren nach Griechenland“, erklärte sie vor den versammelten Mitgliedern. „Ausländerfeindlichkeit und Rassismus haben in unserer Region keinen Platz.“ Deutschland sei durch die Einwanderung vielfältiger geworden, Flüchtlinge müssten nicht nur aufgenommen, sondern integriert werden, forderte Bulmahn. „Die Terroristen wollten uns spalten. Erreicht haben sie das Gegenteil: Sie haben uns zusammengeführt.“

Sie dankte allen Anwesenden für deren ehrenamtliche Tätigkeiten, außerdem ging sie auf das bisherige politische Wirken der Großen Koalition sowie auf das Problem der Krim-Annexion seitens Russlands ein. „Die Welt um uns hat sich sehr stark verändert in den letzten zwei Jahren“, resümierte Bulmahn. „Wir müssen mit aller Kraft versuchen, Konflikte politisch zu lösen, wo andere zu den Waffen greifen.“

Weitere Redner waren Ralf Petersen vom Industriepark Walsrode, der Landtagsabgeordnete für Celle und den Heidekreis, Maximilian Schmidt, und der SPD-Kreistagsabgeordnete Dieter Möhrmann. Auch die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt war der Einladung nach Bomlitz gefolgt.

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