49. Landesjugendzeltlager des NSSV endet / Ehrungen im Medaillenschießen

Zwei Wochen Abenteuerurlaub

Mit einem gemeinsamen Fackelumzug durch Bad Fallingbostel endete das 49. Zeltlager an der Heidmarkhalle. Fotos: Röttjer

Bad Fallingbostel – „Es waren in diesem Jahr durchweg mehr artige und aufmerksame sowie ordentliche Kinder als in den Jahren zuvor“, war „Heini“ Wussow, Leiter des Landesjugendzeltlagers des Niedersächsischen Sportschützenverbandes (NSSV), voll des Lobes zum Abschluss dieses 49. Zeltlagers an der Heidmarkhalle in Bad Fallingbostel.

In seinem kurzen Resümee sagte er in Richtung einiger Eltern: „Eure Kinder haben es schnell kapiert, dass Danke und Bitte oder Guten Morgen auch Zauberwörter sein können.“ Auch das Benehmen beim Essen, in dem man die Mütze abnehme oder den Stuhl an den Tisch stelle, wenn die Mahlzeit beendet sei, sei schnell in Fleisch und Blut übergegangen. „Aber ich kann euch nicht garantieren, dass das lange anhält, dafür müsst ihr als Mütter oder Väter schon selbst sorgen“, so Wussow.

Einen Dank richtete Wussow an die vielen fleißigen Helfer, die zum Teil rund um die Uhr für die Mädchen und Jungen präsent gewesen seien. Das Team der Helfer bestand aus den Leitern der insgesamt 13 Gruppen und deren Betreuern, den Mitarbeitern in Küche und Kantine sowie den teils externen Helfern bei den Wettkämpfen, dem Schützenverein Fallingbostel und dem Kreissportbund sowie dem DRK, der Feuerwehr und der Polizei.

„Ohne diese Unterstützung, auf die sich die Lagerleitung mit Heini Wussow und seinen beiden Adjutanten Jonas Wussow und Andreas Müller verlassen kann, ist ein Zeltlager dieser Größe nicht möglich“, betonte der erste Vizepräsident des NSSV, Wilfried Ritzke. Ihm blieb es überlassen, das Zeltlager offiziell zu beenden. Das 50. Zeltlager im kommenden Jahr, das vom 19. Juli bis zum 1. August 2020 stattfindet, stellten die stellvertretende Landrätin Claudia Schiesgeries und der stellvertretende Bürgermeister von Bad Fallingbostel, Axel Bremerin, in den Vordergrund. Dann seien mit Sicherheit weitaus mehr glückliche Kinder zu sehen.

Die Vorbereitungen für dieses Lager sind bereits angelaufen und auch Heini Wussow hofft, das dann mehr Jungschützen die große Chance nutzen, einen 14-tägigen Abenteuerurlaub für relativ wenig Kosten zu absolvieren. Vorbereitet wird dafür eine Chronik, in der ein halbes Jahrhundert Landesjugendzeltlager mit Anekdoten, Fotos, Geschichten und Erinnerungen dokumentiert werden sollen. Die Mithilfe von Ehemaligen sei daher gefragt: Wer zu dieser Chronik etwas beisteuern wolle, vor allem aus den ersten 25 Jahren, könne diese Dateien an zeltlager@nssv-hannover.de senden.

Bevor der Fackelumzug durch Bad Fallingbostel den Abschlussabend enden ließ, wurde den Helfern jeweils eine Dankesurkunde überreicht.

Fotos auf

ww.kreiszeitung.de

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