Thema Umwandlung OBS Walsrode in IGS

SPD für Befragung im Stadtbereich

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Mediengruppe Kreiszeitung

Bad Fallingbostel - Nach intensiven Beratungen hat sich die SPD-Kreistagsfraktion beim Thema Umwandlung der Oberschule (OBS) Walsrode in eine IGS für eine Befragung der betroffenen Eltern in ganz Walsrode ausgesprochen, also auch im Kirchspiel Kirchboitzen und in Hünzingen. Das erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende, Dieter Möhrmann, Schneverdingen, in einer Pressemitteilung.

„Wir waren nach der vor etwa fünf Jahren gescheiterten Befragung zur Einrichtung einer IGS in Walsrode 2011 mit der Aussage in die Kommunalwahl gegangen, dass wir eine erneute Elternbefragung unterstützen würden, wenn es dazu den Wunsch aus Walsrode, insbesondere von den Eltern gäbe. Dies ist nun der Fall.“ Damals hätte es noch die Zustimmung von 120 Eltern geben müssen, weil die damalige CDU/FDP-Landesregierung mindestens fünf Klassen je Jahrgang für die Errichtung einer IGS gefordert habe. Unter Rot-Grün sei das Schulgesetz geändert worden, nun seien noch vier Klassen pro Jahrgang nötig, also 96 Zustimmungen“, so Möhrmann. Es habe damals aktive Eltern gegeben, die sich für Einrichtung einer IGS gesetzt hätten: „Dies ist offensichtlich jetzt bisher nicht der Fall.“

„Nach dem Niedersächsischen Schulgesetz (NSchG) muss eine IGS mindestens für zehn Jahre eine Vierzügigkeit erreichen“, schreibt die SPD. Das bedeute, dass es vier Parallelklassen geben müsse. Konkret müsse der Schulträger nachweisen, dass es pro Jahrgang mindestens 96 Schüler geben werde, die die IGS besuchen wollten.

Kindergarten- und Grundschuleltern sollen die Frage beantworten, an welcher Schule sie ihr Kind nach dem Ende der Grundschulzeit anmelden wollen. Es gibt die bisherigen Alternativen, die Oberschule (OBS) Walsrode, für das Kirchspiel Kirchboitzen die OBS Rethem, für Hünzingen die OBS Bomlitz, das Gymnasium Walsrode oder andere Schulen wie die Waldorfschule in Benefeld. Neu hinzu komme eine zu gründende IGS Walsrode.

Sollte die Befragung 96 Anmeldungen für eine neu zu gründende IGS ergeben, dann werde die OBS Walsrode beginnend mit der 5. Klasse in eine IGS umgewandelt, schreibt die SPD. Der Landkreis würde für die IGS für die Stadt Walsrode einen Schuleinzugsbereich beschließen, nur Kinder aus Walsrode könnten die Einrichtung besuchen. Eltern aus Walsrode, die ihr Kind statt in die IGS auf eine OBS schicken wollten, müssten sich für eine der OBS im Südkreis (zum Beispiel Bomlitz, Rethem oder Bad Fallingbostel), die Waldorfschule oder das Gymnasium entscheiden.

Bauliche Veränderungen

nur nach und nach

Da es sich bei der IGS um die einzige im Landkreis handeln würde, ergäbe sich nach Mitteilung der Landesschulbehörde folgende Rechtslage: Für den Fall, dass die Kreispolitik eine Vierzügigkeit festlegen würde, wären vorrangig Walsroder Kinder aufzunehmen. Sei die Kapazität der Schule erschöpft, weil mehr Anmeldungen vorlägen als Plätze zur Verfügung ständen, müssten gegebenenfalls Walsroder Kinder herausgelost und an einer Oberschule aufgenommen werden. Oder sie gingen zum Gymnasium. Bei freien Plätzen hätten auch andere Kinder – von Munster bis Lindwedel – einen Aufnahmeanspruch.

Die SPD weist darauf hin, dass der Landkreis als Schulträger die erforderlichen baulichen Veränderungen nach und nach vornehmen würde. Zunächst ginge es um die Beschulung des aufwachsenden Sekundarbereichs I. „Die Entscheidung über einen möglichen Sekundarbereich II kann erst später getroffen werden“, so Möhrmann.

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