Eröffnung des 46. Zeltlagers der Schützenjugend des Niedersächsischen Sportschützenverbandes

Sportliche Aktivitäten und jede Menge Spaß

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„Heini“ Wussow (links) und Axel Rott (3.v.r.) ) mit den Geehrten: Joachim Homann, Manfred Ostermann, Birgit Söder, Gudrun Pieper und Wolfgang Börner (v.l.).

Bad Fallingbostel - „Sie lernen fürs Leben“, heißt die Devise von Hans-Heinrich „Heini“ Wussow, wenn er über das Zeltlager der Schützenjugend des Niedersächsischen Sportschützenverbandes (NSSV) spricht. Seit Sonntag campieren knapp 200 Mädchen und Jungen aus 22 Kreisverbänden auf dem Gelände der Heidmarkhalle und genießen einen fast 14-tägigen Abenteuerurlaub mit Spiel, Sport und Spaß, aber auch mit Momenten des Nichtstuns.

Zur Eröffnung des 46. Zeltlagers begrüßte Wussow kurz vor dem Anpfiff des Achtelfinalspiels der deutschen Fußballer gegen die Slowakei zahlreiche Ehrengäste, hieß aber auch die Kinder willkommen, die schon etwas aufgeregt auf den ersten Abend mit alten Freunden warteten oder neue Bekanntschaften schließen wollten.

Kurz waren daher die Grußworte der Ehrengäste, unter anderem vom NSSV-Präsidenten Axel Rott, der das Lager offiziell eröffnete. Rott bescheinigte den jüngsten Mitgliedern der Vereine, dass sie der Inklusion, der Integration von Behinderten in eine Gemeinschaft wie den Schützenvereinen, offen gegenüberständen. Dieses positive Verhalten sollte auch den Flüchtlingen gelten, die sich über kurz oder lang den Vereinen anschließen könnten. Einen Fanschal „Deutschland“ hängte Wolfgang Börner, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Bad Fallingbostel, Wussow um, zwei weitere den jüngsten Teilnehmern.

Wussow zeichnete einige Gäste für die Unterstützung des Schützenwesens aus. Joachim Homann, Vorsitzender des Kreissportbundes (KSB) Heidekreis, und Landrat Manfred Ostermann bekamen die Verdienstnadel in Gold. Die Präsidentennadel in Silber erhielten die Landtagsabgeordnete Gudrun Pieper sowie die stellvertretenden Bürgermeister von Walsrode, Birgit Söder, und Bad Fallingbostel, Wolfgang Börner.

Wolfgang Börner (hinten links) hängt den jüngsten Teilnehmern Jan Weitemeier (6) und Lenja Korf (5) sowie „Heini“ Wussow einen Fanschal um.

„Einfache Dinge wie die Wörter Danke und Bitte oder ein freundliches Guten Morgen oder Moin gehören schon zum guten Ton während des Lagers. Verpönt ist unter anderem das Tragen der Baseball-Mütze bei Tisch, das anscheinend in manchen Elternhäusern geduldet wird“, so Wussow zu einigen Verhaltensregeln. Die Kinder hielten sich daran, sagte „Heini“, wie er liebevoll, aber auch mit Respekt selbst von den Jüngsten genannt wird. Ein Stirnrunzeln von ihm genügt manchmal schon, und die Kinder parieren.

Ausgefüllt sind die Ferientage mit allerlei sportlichen Aktionen, wie einen Fünfkampf und einem Medaillenschießen in verschiedenen Altersgruppen. Außerdem wird das Sport- oder Schießsportabzeichen abgenommen. Natürlich geht es ins Schwimmbad, und ein Besuch des Heideparks ist ein weiterer Höhepunkt. Dazu kommen ein Tag der offenen Tür am Sonntag mit einer Mini-Playback-Show als Abschluss und Gruppenabende.

Zeltlager Schützenjugend in Bad Fallingbostel

Noch denken die Jugendlichen nicht an den Abschied, aber am 8. Juli ist es soweit. Die Siegerehrungen und der Fackelumzug leiten zur letzten Nacht über. Dann enden auch für über 50 Betreuer arbeitsreiche Tage. Sie nehmen für diese Zeit Urlaub und betreuen ehrenamtlich die Kinder und Jugendlichen, manche von ihnen schon 30 Jahre und länger. 

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