Update, 20 Uhr: A7-Sperrung aufgehoben

Alkoholisierter Lastwagenfahrer kracht in Baustelle und verursacht Massenkarambolage

+
Der alkoholisierte Fahrer des Lkw war mit 0,95 Promille unterwegs.

Die Autobahn 7 bei Bad Fallingbostel ist am Montag für mehrere Stunden voll gesperrt gewesen. Ein betrunkener Lastwagenfahrer verursachte eine Massenkarambolage mit rund 30 beteiligten Fahrzeugen.

Update, 20 Uhr: Sperrung der A7 aufgehoben
Die Polizei konnte die Sperrung der Autobahn 7 bei Bad Fallingbostel am Montagabend wieder aufheben. Die Aufräumarbeiten nach dem Massencrash dauerten mehrere Stunden.

Erstmeldung: Massenkarambolage auf der A7

Bad Fallingsbostel - Ein außer Kontrolle geratener Lastwagen hat am Montagvormittag auf der Autobahn 7 im Heidekreis zu einer Karambolage von 29 Autos geführt. Bei dem Unfall sind drei Personen leicht verletzt worden.

Der Lastwagenfahrer hatte nach Angaben der Polizei im Baustellenbereich an der Anschlussstelle Bad Fallingbostel die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, war in eine Baustelle geraten und schob diese auf einer Länge von etwa 250 Metern in die Gegenfahrbahn. Einige hundert Meter weiter durchbrach er schließlich die Wand, querte die Gegenfahrstreifen, kollidierte mit einem Kleintransporter und kam an der Außenschutzplanke zum Stehen. 

Lastwagen beschädigt 28 Fahrzeuge bei Unfall

28 im Gegenverkehr befindliche Fahrzeuge verunfallten infolge des Unfalls, kamen teilweise von der Fahrbahn ab und fanden sich im Arbeitsbereich der Baustelle wieder. Die Fahrerin eines Pkw und der Fahrer eines Transporters sowie der Unfallverursacher selber verletzten sich leicht. Der 48jährige Fahrer wurde ohne Bewusstsein durch Zeugen aus dem Führerhaus geborgen.

Fahrer mit 0,95 Promille unterwegs 

Bei ihm ließen Polizeibeamte eine Blutprobe entnehmen und stellten den Führerschein sicher. Das Ergebnis eines zuvor durchgeführten Atemalkoholtests lautete 0,95 Promille. 

Sperrung der Autobahn 7 wird bis abends andauern

Für die Unfallaufnahme, die Bergung der Fahrzeuge und den Aufbau der stark beschädigten Gleitschutzwand musste die Autobahn in beide Richtungen voll gesperrt werden. Nachdem zunächst die Hoffnung bestand, dass zumindest die Fahrbahn in Richtung Hamburg wieder freigegeben werden konnte, bewahrheitete sich diese Annahme leider nicht. Aktuell ist davon auszugehen, dass in etwa gegen 18 Uhr - sollten die Arbeiten planmäßig verlaufen - beide Fahrtrichtungen geöffnet werden können. 

Gesamtschaden wird auf 250.000 Euro geschätzt

Während der Sperrung kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen mit kilometerlangen Staus. Die Platzrandstraße wurde als Umleitungsstrecke zwischen Westenholz und Dorfmark freigegeben. Der Gesamtschaden wird auf rund 250.000 Euro geschätzt.

Auf der A7 gibt es mehrere Großbaustellen, an denen es regelmäßig zu Staus und Behinderungen kommt, unter anderem zwischen Bad Fallingbostel und Westenholz sowie zwischen Hildesheim und dem Dreieck Salzgitter.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Prächtige Hortensien? Mit diesen Tricks klappt es bestimmt

Prächtige Hortensien? Mit diesen Tricks klappt es bestimmt

Spanien: Wo Formentera sogar Mallorca schlägt - und wo nicht

Spanien: Wo Formentera sogar Mallorca schlägt - und wo nicht

Brütende Hitze in Deutschland - Zum Wochenstart Abkühlung

Brütende Hitze in Deutschland - Zum Wochenstart Abkühlung

Brandschutzprüfung: Polizei bricht in „Rigaer 94“ Türen auf

Brandschutzprüfung: Polizei bricht in „Rigaer 94“ Türen auf

Meistgelesene Artikel

Schnee im Sommer: Snow Dome in Bispingen offen

Schnee im Sommer: Snow Dome in Bispingen offen

Schnee im Sommer: Snow Dome in Bispingen offen
Für zweigleisigen Ausbau der Heidebahn

Für zweigleisigen Ausbau der Heidebahn

Für zweigleisigen Ausbau der Heidebahn
Nach Nashorn-Angriff im Serengeti-Park: Kusini soll umziehen

Nach Nashorn-Angriff im Serengeti-Park: Kusini soll umziehen

Nach Nashorn-Angriff im Serengeti-Park: Kusini soll umziehen
Walsroder Schulen: Unhaltbare Zustände

Walsroder Schulen: Unhaltbare Zustände

Walsroder Schulen: Unhaltbare Zustände

Kommentare