Cornelia Rundt besucht Flüchtlinge in Bad Fallingbostel

Ein Selfie mit der Ministerin

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Rundt besuchte das Camp Fallingbostel.

Bad Fallingbostel - Zwar kein Selfie mit der Kanzlerin, aber immerhin mit einer Ministerin: Beim Besuch von Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt im Camp Fallingbostel haben sich viele Flüchtlinge mit der SPD-Politikerin fotografiert.

In der Notunterkunft auf dem Kasernengelände in der Lüneburger Heide leben mittlerweile 1574 Schutzsuchende unter anderem aus Syrien, dem Irak und Afghanistan, wie der DRK-Landesverband Niedersachsen am Montag mitteilte.

Die Ministerin schaute sich unter anderem die Registrierungsstelle für die Neuankömmlinge sowie die Kleiderkammer an. Im Camp Fallingbostel sind rund 100 ehrenamtliche Helfer im Einsatz. „Wir sind stolz auf die enorme Hilfsbereitschaft, die die Niedersachsen seit Monaten zeigen“, sagte Rundt. „Das ehrenamtliche Engagement der Helferinnen und Helfer, der direkte Kontakt und das Aufeinanderzugehen - das ist das deutlichste Signal, das wir den hier eintreffenden Menschen als Willkommenszeichen senden können.“

Das Deutsche Rote Kreuz wird täglich außerdem von bis zu 120 Bundeswehrsoldaten unterstützt. Bis Ende Oktober übernimmt das DRK auch einen Teil des benachbarten Camps Oerbke, das bisher von der Johanniter Unfallhilfe betrieben wurde. Fallingbostel und dieser Teil von Oerbke werden dann zum Camp Ost, wie eine DRK-Sprecherin sagte. Die Johanniter werden weitere Teile der Kaserne Oerbke als Camp West für die Aufnahme neuer Flüchtlinge vorbereiten. Die ehemalige britische Kaserne gehört zu den größten Notunterkünften in Niedersachsen.

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