Bad Fallingbostel, wie es singt und lacht

Piratenschatz mit Süßem gehoben: 1000 junge Narren beim Karnevalsgeburtstag

Und dann flogen schnell die Löcher aus dem Käse: Eine Polonäse erfasst den Saal. Fotos: Niemann
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Und dann flogen schnell die Löcher aus dem Käse: Eine Polonäse erfasst den Saal.

Bad Fallingbostel – Großartiges Programm für kleine und große Leute: Beim 70. Kinderkarneval des SVE Bad Fallingbostel schwangen am Sonnabend erneut weit über 1 000 Gäste das närrische Zepter, flitzen Cowboys, Piraten, Prinzessinnen, Bankräuber, Clowns, Spiderman, Frösche und viele andere maskierte Kinder ausgelassen durch die Halle und rannten, was sich ihnen in den Weg stellte, einfach um. Es machte großen Spaß, die Kleinen auf der Bühne und im Saal zu beobachten, sogar die Kleinsten, die noch nicht einmal laufen konnten, waren maskiert und fantasievoll geschminkt.

Bereits beim Einmarsch aller Akteure gab es kein Halten mehr. Vor der Bühne herrschte schnell reges Gedränge und im proppenvollen Saal erwartete den karnevalistischen Nachwuchs und seine erwachsenen Begleiter wieder ein Programm das vom Leeren der Stadtschatulle durch den stellvertretenden Bürgermeister Rolf Schneider, ausgelassen Tanzspielen über Piratenshow, Mal- und Spielecke oder Kostümwettbewerb bis zum Finale, bei dem 2000 Luftballons von der Hallendecke schwebten, keine Wünsche offen ließ.

Im Blickpunkt der federführend von Gerd Siewert organisierten und von DJ Reinhard mit peppiger Musik untermalten Veranstaltung, standen aber zunächst neben Moderator Charly Kleinert, Elferrat, Garde und Tambourmajor, der neue Prinz Daniel I sowie Seeräuberkapitän Schwarzbart mitsamt seiner nicht weniger furchterregenden ausschauenden Seeräuberbraut, für die es neben reichlich Applaus auch ungezählte Rufe Fallingbostel Helau gab. Denn so finster das Piratenpaar auch dreinzublicken vermochte, die Herzen der Kinder eroberte es doch im Sturm. Ihre Vorführung hatte Kleinert zuvor als einen ganz besonderen Höhepunkt der Faschingsparty angekündigt, und am Ende haben die Piraten auch noch den gefundenen Schatz unter das närrische Volk verteilt. Bloß schade, dass sich in der mühsam geknackten Schatztruhe kein Gold, sondern ausschließlich Süßes befand. Fehlen durfte in diesem Jahr auch nicht der Stern, der Song von DJ Ötzi, der mittlerweile auch schon Kultstatus erreicht hat. Gleich zweimal wurde die abgedunkelte Halle von den Teilnehmern mit bunten Leuchtstäben in ein Lichtermeer verwandelt.

Das Leeren der Stadtschatulle war für Rolf Schneider (r.) und Moderator Charly Kleinert kein Problem.

Es sei wieder einmal die größte Kinderkarnevalsveranstaltung zwischen Hamburg, Hannover und Bremen, freute sich der gebürtige Rheinländer Siewert, der sich bereits seit 1977 im Kinderfasching engagiert und 1990 das gesamtorganisatorische Strippenziehen der Großveranstaltung übernommen hat. „Ich bin aber nur ein Rädchen von vielen“, winkt er bescheiden ab.

Kinderkarneval in der Heidmarkhalle in Bad Fallingbostel

 © Christel Niemann
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Ohne sein engagiertes und gut eingespieltes Organisationsteam, ohne die Männer seiner ständig gewachsenen Funkengarde und seinen Elferrat laufe nichts. „Man muss sich aufeinander verlassen können. Und das können wir“, sagt er. Für die Kinder aus der weiten Region war die Veranstaltung jedenfalls wieder das Größte. Weit über 1000 fantasievoll verkleidete Kinder und dazu noch Eltern und teilweise Omas und Opas – die meisten bunt und fantasievoll verkleidet, nahmen die Heidmarkhalle in Besitz. Und was die Kostüme anbelangte, so konnte man manchmal nur staunen, mit wie viel Fantasie, Kreativität und Können die Mehrzahl der Kostüme nicht nur kreiert, sondern sogar selbst geschneidert waren.

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