NSSV-Zeltlager von Wetterschwankungen geprägt / Dank an die Helfer

Es hat nur Schnee gefehlt

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Nach der Abschlussveranstaltung zogen die Zeltlager-Teilnehmer, ihre Betreuer und die Ehrengäste gemeinsam mit Fackeln durch die Böhmestadt.

Bad Fallingbostel - „Es war ein harmonisches Zeltlager, das in diesem Jahr von fast schon extremen Witterungsschwankungen geprägt war“, stellte Hans-Heinrich Wussow zum Abschluss des von ihm geleiteten Jugendzeltlagers des Niedersächsischen Sportschützenverbandes (NSSV) an der Heidmarkhalle in Bad Fallingbostel fest.

„Eigentlich hat nur Schnee gefehlt“, äußerte sich „Heini“, wie er liebevoll von den ihm und seinem Team für 14 Tage anvertrauten Kindern genannt wird. Von Sturm und niedrigen Temperaturen „gefühlt nahe null Grad“ an einigen Tagen der ersten Woche, bis hin zu hochsommerlicher Witterung mit viel Sonne „und gefühlten 40 Grad“ in der zweiten Woche.

Für die 165 Kinder, die bei diesem 45. Freizeitcamp dabei waren, war dieses Wetter aber kein Problem, sie passten sich jeder Temperatur an. „Es gab ganz wenige vorzeitige Abreisen und dann nur wegen Heimweh“, freute sich Wussow in seiner Bilanz bei der Abschlussveranstaltung. Dazu hieß er außer den Eltern auch einige Ehrengäste willkommen, unter anderem die stellvertretende Landrätin Gunda Ströbele, Bürgermeisterin Karin Thorey, Bad Fallingbostel, und den Präsidenten des NSSV, Axel Rott.

Dieser hatte sich herzlich bei den Kindern des Zeltlagers bedankt, die ihm zu seinem 70. Geburtstag in der ersten Woche des Camps selbst gemalte Bilder geschenkt hatten. „Diese kommen im Ordner für Glückwünsche ganz nach oben“, so Rott. Ebenso wie Ströbele und Thorey sprach auch Rott dem Team der Betreuer und Helfer seine Hochachtung für das große Engagement aus. „Sie opfern einen Teil ihres Jahresurlaubs und ermöglichen damit den Kindern einige kurzweilige und unbeschwerte Tage“, so Rott. Das gelte insbesondere für seinen Stellvertreter Wussow, der in 43 von den bisher 45 Zeltlagern mitwirkte und nach einer Zeit als Betreuer und in der Lagerleitung das Freizeitcamp als Leiter prägt. „Die Heidmarkhalle ist geradezu ideal für eine längere Jugendfreizeit“, betonte Rott, und er wünsche sich, dass das noch länger so bleibe.

Abschluss Jugendzeltlager NSSV in Bad Fallingbostel

Den Grußworten folgte eine längere Zeit mit Ehrungen. Dabei hatte Wussow für etliche langjährige Betreuer eine besondere Überraschung parat: Ihnen wurden Verdienstnadeln des NSSV und des Deutschen Schützenbundes verliehen. (Bericht folgt). Neben weiteren Ehrungen für das Betreuerteam wurden auch Sieger und Platzierte des Medaillenschießens sowie des Fünfkampfes ausgezeichnet, hier sicherten sich die auf Rang eins bis drei Platzierten einen I-Pod: Pia Gesterling (Barlissen/Münden), Emma Lohmann (Oldau/Celle) und Finja Korf (Barlissen/Münden).

Die Veranstaltung eröffnet hatte der Lagerspielmannszug mit einem Marsch. Außerdem begeisterten die besten Gruppen der „Mini-Playback-Show“ das Publikum.

Zum Abschluss formierten sich Kinder und Betreuer sowie Ehrengäste zum Fackelumzug durch die Böhmestadt. Im kommenden Jahr findet das Lager vom 26. Juni bis zum 6. Juli statt.

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