Mitgliederversammlung des ZJEN

„Novellierung des Jagdrechts ist unumgänglich“

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Bad Fallingbostel - „Die Mehrheitsverhältnisse im Niedersächsischen Landtag haben sich geändert“, freute sich am Montag Vorsitzender Hans-Heinrich Ehlen auf der Mitgliederversammlung des Zentralverbandes der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer in Niedersachsen (ZJEN) in Bad Fallingbostel.

Da die Große Koalition beschlossene Sache sei, könnten sie mit Optimismus in die Zukunft blicken. Die Jagd diene der Erhaltung der Kulturlandschaft und somit dem Allgemeinwohl. „Das Jagdrecht muss wieder einen anderen Stellenwert bekommen“, forderte Ehlen. Eine Novellierung sei mehr als überfällig. Dr. Dietrich Meyer-Ravenstein als Vertreter der Landesforstverwaltung teilt diese Haltung. „Zugewanderte Arten wie Nutria, Waschbär, Marderhund und Bisam richten gewaltige Schäden in der heimischen Fauna sowie im Bereich der Gewässer an“, sagte er. Auch die Afrikanische Schweinepest macht ihm Sorgen: „Es ist keine Frage mehr, ob sie kommt, sondern wann.“ Eine schärfere Bejagung des Schwarzwildes hält Meyer-Ravenstein für unumgänglich.

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