Land zeichnet 23 Unternehmen aus

Mondelez ist „Partner der Feuerwehr“

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Karin Thorey, Hartmut Staschinski, Jens Riebesell, Jens Führer und Kai Kenner (v.l.). 

Heidekreis - Mondelez International, Werk Bad Fallingbostel, wurde in diesem Jahr als eines von 23 niedersächsischen Unternehmen als „Partner der Feuerwehr“ geehrt. Die Förderplakette wurde 1999 vom Landesfeuerwehrverband Niedersachsen (LFV) im Einvernehmen mit dem damaligen Niedersächsischen Ministerpräsidenten gestiftet. Sie wird jährlich an Firmen und Betriebe aus Handwerk, Handel und Gewerbe, Verwaltung und Industrie verliehen, die sich in besonderer Weise als Förderer des Feuerwehrwesens hervorgetan haben, indem sie nicht nur Feuerwehrangehörige beschäftigen, sondern ihnen problemlos die Erfüllung der freiwillig und ehrenamtlich übernommenen Aufgaben in der Feuerwehr ermöglichen.

Der Vorschlag war vom Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzenden Hartmut Staschinki eingereicht worden. In der Begründung verdeutlichte er, dass das Unternehmen nicht nur die Mitarbeiter für Einsätze und Ausbildung freistelle, sondern dass viele von ihnen in den Heidekreis-Feuerwehren mit Führungs- und Sonderaufgaben betraut seien. Die Werksleitung biete den Wehren die Möglichkeit, auf dem Gelände zu üben. Betriebs- und die Ortsfeuerwehr arbeiteten eng zusammen. 2014 habe sich Mondelez International finanziell an der Beschaffung des Hubrettungsfahrzeuges für die Ortswehr Fallingbostel beteiligt.

Zur offiziellen Übergabe, die an Werksleiter Jens Riebesell erfolgte, waren Bürgermeisterin Karin Thorey, der Verbandsvorsitzende und Kreisbrandmeister Hartmut Staschinski, der Zugführer in der Ortsfeuerwehr Bad Fallingbostel Kai Kenner sowie Jens Führer, Manager Commercial Quality Central Europe von Mondelez International, erschienen.

„Der allergrößte Teil der Feuerwehrleute in Niedersachsen ist ehrenamtlich tätig. Bei Einsätzen müssen sie Ehrenamt, Familie und Beruf unter einen Hut bringen“, so der Staatssekretär im Ministerium für Inneres und Sport, Stephan Manke. „Vor allem im Berufsalltag ist das nicht immer so einfach. Das Brandschutzgesetz gibt ihnen zwar das Recht, ihren Arbeitsplatz für Einsätze zu verlassen. Das Gesetz nützt aber wenig, wenn Unternehmen und Arbeitgeber nicht dahinter stehen und ihre Belegschaft nicht für den Einsatzdienst freistellen“, so Manke.

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