Schwarmstedter Projekt vorgestellt

Kreisjugendfeuerwehr mit Kreispräventionspreis ausgezeichnet

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Vertreter der Kreisjugendfeuerwehr erhielten den Kreispräventionspreis. Von links: Manfred Ostermann, Gerd Engel, Silke Fricke, Heiko Bartels, Christian Biringer, Felix Freynik und Thomas Ruß.

Bad Fallingbostel - Der diesjährige Kreispräventionspreis geht an die Jugendfeuerwehr des Heidekreises. Es handelte sich um einen der Höhepunkte der Versammlung des Kreispräventionsrates.

In seiner Laudatio im Kreishaus in Bad Fallingbostel würdigte Kreisbrandmeister Thomas Ruß das vielseitige soziale Wirken der 42 Jugend- und 18 Kinderfeuerwehren: „Die Kreisjugendfeuerwehr leistet Präventionsarbeit auf höchstem Niveau.“ Der Vorsitzende des Präventionsrates, Gerd Engel, und Landrat Manfred Ostermann überreichten den Preis. Für die Jugendfeuerwehren bedankte sich Silke Fricke aus Eilte für die Auszeichnung.

Engel gedachte des verstorbenen Ehrenvorsitzenden Peter Rabe. „Er ist viel zu früh von uns gegangen.“ Rabe habe den Kreispräventionsrat mit gegründet.

Der Vorsitzende berichtete zudem über zahlreiche Aktivitäten der Arbeitsgruppen. Zurzeit gehören dem Präventionsrat 89 Mitglieder an. Ziele seien Integration und Inklusion sowie Suchtprävention. Gearbeitet würde in den Ausschüssen Schulwegsicherheit, Opferhilfe und häusliche Gewalt, Medienkompetenz, Schulschwänzer sowie Sucht- und Drogenprävention. Ein enges Netzwerk zwischen den Behörden, Kitas und Schulen sowie den Eltern sei aufgebaut worden. In den vergangenen Jahren seien viele Projekte erfolgreich durchgeführt worden. In einem gerade herausgegebenen Flyer stellt der Kreispräventionsrat seine Arbeit vor.

Nicole Mittelstaedt berichtete über die Präventionsarbeit in der Samtgemeinde Schwarmstedt. Hier sei das Projekt PaC (Prävention als Chance) angegangen worden, für das sie in der Samtgemeinde eingestellt worden ist. Es gehe vor allem um Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft. „Wir arbeiten mit vielen Organisationen eng zusammen, laden immer wieder zu Informationsabenden ein und geben Hilfestellung.“ Zu manchen Elternabenden seien bis zu 110 Teilnehmer gekommen. Das von verschiedenen Stellen geförderte Projekt zeige positive Auswirkungen auf das Leben in der Kommune.  

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