Mobile Teams weiter on Tour

Nach 102 030 Impfungen ist Schluss: Zentrum des Heidekreises schließt nach zehn Monaten Betrieb

Abgeriegelt: Derzeit wird das Impfzentrum in der Heidmark-Halle zurückgebaut und niemand darf das Gebäude betreten.
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Abgeriegelt: Derzeit wird das Impfzentrum in der Heidmark-Halle zurückgebaut und niemand darf das Gebäude betreten.

Bad Fallingbostel – Aus und vorbei: Das Impfzentrum Heidekreis in Bad Fallingbostel bot am vergangenen Mittwoch, 29. September, zum letzten Mal Impftermine an. Am 15. Dezember 2020 in Betrieb genommen, stellt es sein Impfangebot nach über zehn Monaten ein und schließt bis auf weiteres seine Türen. In dieser Zeit führte das Zentrum insgesamt 55 .200 Erstimpfungen und 46. 830 Zweitimpfungen durch, stellt eine Statistik des Landkreises dar.

„Dabei waren durchschnittlich 60 bis 70 Personen in den Bereichen Impf-, Sanitäts- und Sicherheitsdienst sowie Gebäudereinigung im Einsatz“, schildert Sandra Michaelis, Pressesprecherin des Heidekreises. Nennenswerte Zwischenfälle habe es im Zentrum keinen einzigen gegeben, berichtet Michaelis weiter.

In den letzten Betriebsmonaten habe die Nachfrage nach Impfterminen stark nachgelassen. Zuletzt kamen pro Tag nur noch etwa 70 bis 80 Menschen zum Impfen in die Heidmark-Halle. Daran habe auch die Bekanntgabe des Beschlusses des Landes, die Impfzentren zu schließen, nichts geändert. „Doch die Nachfrage bei den mobilen Impfungen vor Ort und auch bei den Impfbussen war durchweg gut“, erläutert Michaelis.

Auf die Frage, was jetzt mit dem Impfzentrum und dem ganzen Equipment passiert, gebe es eine klare Antwort: „Das Impfzentrum war ja in der Heidmark-Halle in Bad Fallingbostel, Soltauer Straße 39, untergebracht. Derzeit wird es zurückgebaut. Das heißt unter anderem, dass das vom Land finanzierte Inventar, wie beispielsweise die IT-Ausstattung, zurückgegeben wird und das im Auftrag des Landes angemietete Inventar wie beispielsweise Zelte, Bauzäune und Stellwände zurück an die Eigentümer geht“, schildert die Pressesprecherin.

Übrig gebliebener Impfstoff an mobile Teams übergeben

Der übrig gebliebene Impfstoff von BionTech, Johnson & Johnson und Co. des Impfzentrums werde an die mobilen Teams übertragen. Denn auch wenn das Zentrum seine Türen schließen muss, seien die in den kommenden Wochen und Monaten im ganzen Heidekreis unterwegs. „Zwei mobile Teams werden weiter impfen, zunächst in Pflege- und Eingliederungseinrichtungen, und unterstützen damit die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte im Rahmen des Gesundheitssystems“, so Michaelis.

Wie viel der Betrieb des Impfzentrums letztendlich gekostet hat, stünde noch nicht endgültig fest. „Seit Betriebsbeginn sind bisher durchschnittliche monatliche Kosten von ungefähr 522. 000 Euro entstanden“, erläutert Michaelis. Hochgerechnet auf zehn Monate ergibt sich eine Summe in Höhe von 5,22 Millionen Euro. „Doch auch durch den Rückbau entstehen derzeit noch weitere Ausgaben, die aber deutlich unter den normalen Betriebskosten liegen werden.“ Glücklicherweise würden durch das Land sämtliche Aufwendungen nahezu vollständig erstattet werden, ergänzt sie.

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